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Kapuziner Kaffee auf einem Tisch

Kapuziner Kaffee mit Sahne

Autor: Heiko Kahlisch | 25.8.2025


Der Kapuziner Kaffee hat seinen Ursprung in der Wiener Kaffeehauskultur. Er besteht aus einem kräftigen Espresso, der mit einer Haube aus Sahne (Schlagobers) verfeinert wird. Dadurch entsteht die charakteristische goldbraune Farbe, die an die Kutte der Kapuzinermönche erinnert.

Zubereitung eines Kapuziner Kaffees

Seine Zubereitung ist denkbar einfach, und klappt ohne Probleme auch zu Hause. Allerdings solltest du eine gute Espressomaschine besitzen.

Zutaten:

  • einen Shot Espresso (ca. 25 ml)
  • geschlagene Sahne (ca. 10–20 ml)
  • Schokoraspeln

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Espresso in einer kleinen Tasse zubereiten.
  2. Einen Esslöffel Sahne als Haube aufsetzen.
  3. Als Abschluss mit Schokoraspeln verzieren.

Tipp:
In Wiener Kaffeehäusern achtet man auf die Farbnuance. Zu viel Sahne hellt den Kaffee stark auf, zu wenig läßt ihn zu dunkel aussehen.


Die Unterschiede zwischen Kapuziner und Cappuccino

Oft wird der Kapuziner Kaffee mit dem Cappuccino verwechselt. Die Unterschiede sind jedoch deutlich:  

Kapuziner Kaffee
Zutaten: Espresso, Sahne, Schokoraspeln
Menge: kleine Tasse mit ca. 60–90 ml
Geschmack: schmeckt kräftig nach Kaffee und cremig

Cappuccino
Zutaten: Espresso, heiße Milch, Milchschaum
Menge: größere Tasse mit ca. 150–180 ml
Geschmack: schmeckt milchig, cremig, und voluminös

Mehrere Gäser mit Kapuziner Kaffee auf einem Tuch

Herkunft und Besonderheiten

Der Kapuziner war besonders in Wien bereits seit dem 18. Jahrhundert sehr beliebt. Er gilt daher als Vorläufer des italienischen Cappuccinos.

Seinen Namen verdankt er jedoch seiner braunen Farbe, die an die Kutte der Kapuzinermönche erinnert. Die Mischung aus schwarzem Kaffee mit geschlagener Sahne entspricht dem Farbton der ihrer Ordenskleidung.

FAQ für Kapuziner Kaffee

Welche Varianten gibt es vom Kapuziner?
Eigentlich gibt es nur kleine Unterschiede bzw. Nuancen. In Wien wird er mitunter leicht gesüßt serviert. Die Sahne bestäuben manche Barista mit Kakao oder gemahlenen Zimt, statt mit Schokoraspel.

Schmeckt der Kapuziner mit einem Lungo besser als mit einem Espresso als Basis?
In den österreichischen Cafés ist die Zubereitung mit einem Lungo sogar weit verbreitet. Der Kapuziner hat dann einen milden und weniger intensiven Kaffeegeschmack, als mit einem herkömmlichen kräftigen Espresso.

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Autor: Heiko Kahlisch
Wie in so vielen Gründergeschichten wurde aus einer Leidenschaft mehr als nur ein Hobby. Heiko erfüllte sich 2014 einen Traum. Er gründete die Kaffeerösterei Docklands Coffee. Seitdem werden dort aus fast 100 Sorten hochwertige Bohnen langsam und schonend im Trommelröster geröstet.

Mehr über Docklands Coffee



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