Rohkaffee: Hochwertige Bohnen für individuelle Röstungen
Unsere Rösterei liefert Dir Rohkaffee in hoher Qualität für Deine eigene Röstung. Ob Afrika, Südamerika, Indonesion oder Indien, Du hast die Wahl!
Uganda | Rwenzori Farmers Cooperative Union Arabica natural
natural coffee processing
Indien Cherry AB Canephora Robusta | Tamil Nadu
Cherry Balehonnur Robusta aus dem Bundesstaat Tamil Nadu Die Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephorader Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien | Fazenda São Silvestre | Yellow Icatú
Specialty Coffee aus BrasilienMit über hundert Jahren Erfahrung in der Herstellung von qualitativ hochwertigen Kaffees gründete die Familie Andrade Anfang der 1990er Jahre die Farm Sao Silvestre. Sie liegt im Norden von Minas Gerais, in einem Gebiet, das als Cerrado Mineiro bekannt ist. Die Farm liegt in Höhenlagen zwischen 1.100 und 1.200 Metern, was durch die perfekte Balance zwischen Regen- und Trockenzeit ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau bietet.Kontinuierliche Verbesserungen der Produktion führte sowohl zu Erfolgen beim weltbekannten Cup of Excellence als auch beim Regiao do Cerrado – Wettbewerb. Das Ergerbnis: ein Speciality Coffee, also Bohnen von höchster Qualität und best bewertetem Geschmack, die sowohl in Brasilien als auch international geschätzt werden.Die Farm São Silvestre beteiligt sich seit Jahrzehnten durch Spenden und die Bereitstellung von medizinischen Geräten an der Aufrechterhaltung der Patientenversorgung des örtlichen Krankenhauses Santa Casa de Misericordia bei. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Peru | Amazonas High Forest | Finca El Credo BIO
Ein BIO-zertifizierter TOP MICROLOTKaffee von der Finca El Credo im Hochland des Amazonagebietes!Die kleine, familiengeführte Kaffeefarm befindet sich im westlichen Cordillera-Gebirge der peruanischen Anden, in der Provinz Utcubamba. Die Amazonasregion der Anden ist als "Selva Alta" (high forest) bekannt. Die Selva Alta ist ein einzigartiges dichtes und feuchtes Regenwald-Ökosystem im Bereich von 1.000 bis 4.000 Metern über den Meeresspiegel, ideal für den Anbau hochwertiger Kaffeespezialitäten.Die Finca El Credo nimmt lediglich 2,5 ha Land ein und wird von José Luis Barboza auf einer Höhe von 1.700 m ü.M. bewirtschaftet. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien | Parchment Perlbohnen | Canephora Robusta
PERLBOHNEN - Canephora / "Robusta" aus IndienDie Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephora der Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Parchment Perlbohnen-Canephora besitzt wunderbar würzig-nussige Noten, eine füllige Crema mit Kakao-Nuancen im Abgang und ist sehr säurearm. Dieser 100% Canephora-Röstkaffee ist hervorragend für die harten Espressotrinker geeignet oder als Beimischung, um einen Arabica-Espresso noch zu verstärken damit auch der Geschmack z.B. in einem Latte Machhiato von Kaffee noch durch kommt und nicht nur nach Milch schmeckt. Mit dem Parchment Canephora können Sie Ihren eigenen Espresso-Blend zu Hause zusammen mixen, wenn Sie die Crema und Koffein besonders schätzen. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega | Cerro El Arenal
Finca La Orquidea im Naturschutzreservat Cerro El ArenalDie Finca La Orquidea ist unglaublich gepflegt und vollständig in die umliegende Natur eingebettet. Etwa 80% der Farmfläche befindet sich auf geschütztem Berggebiet, das zum Naturschutzreservat Cerro El Arenal gehört. Das Hochmassiv liegt zwischen den Städten Matagalpa und Jinotega. Im Norden grenzt es an den Apanás-See, im Osten an den oberen Tuma-Fluss, im Süden an das Matagalpa-Tal und im Westen mit den Tälern von Jinotega und Parsila.Der Farmbesitzer Arjen Roersma kam vor einigen Jahren nach Nicaragua, um an Wasserprojekten zu arbeiten. Wie viele andere, so auch er verliebte sich in das Land und blieb dort. Mit der kleinen, sehr gepflegten Finca La Orquidea betreibt er ein Öko-Tourismus-Unternehmen in Matagalpa und lebt zusammen mit seiner Frau in den ruhigen Bergen von Aranjuez.Das Hauptziel der Farm ist es, die natürliche Vielfalt des Gebiets zu erhalten und ein Gleichgewicht zwischen einer qualitativ hochwertigen Kaffeeernte und der Harmonie mit der natürlichen Umgebung und ihrer wilden Fauna zu finden.Der Kaffeeanbau begann auf einer Fläche von etwa vier Hektar als Hobby. Die relativ geringen Erträge wurden an die umliegenden, regionalen Restaurants und Cafés verkauft. Eine ertragsreiche Ernte jedoch veränderte alles und vor allem die Qualität des Rohkaffees überzeugte auf internationaler Ebene.In der Zwischenzeit ist Arjen Roersma auf dem Weg neue Sorten und Varietäten anzupflanzen, die Infrastruktur der Nassmühle zu verbessern und viele weitere Vorhaben stehen auf dem Plan. Auch die Fläche der Farm hat sich mittlerweile auf 17 Hektar erhöht, hauptsächlich agrarökologisch geschützter Waldgebiet.Eines hat sich aber im Laufe der jungen Farmgeschichte nicht geändert: das Selbstverständnis für den Schutz des Ökosystems des umliegenden Reservates Cerro El Arenal mit seinem biologischen Reichtum an Fauna und Flora. Trotz der wirtschaftlichen Aspekte hat der Umweltschutz absolute Priorität und wird von allen Landbesitzern sowie Bewohnern des Naturschutzgebietes streng befolgt.Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht, denn die Mengen dieses Kaffees aus dem tropischen Nebelwald Nicaraguas sind nur begrenzt verfügbar. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien Fazenda Nossa Senhora de Fatima BIO
Fazenda Nossa Senhora de Fatima liegt in der fruchtbaren Region um Triangulo Mineiro, mitten in den berühmten Savannen Zentral-Brasiliens (Cerrados). Auf etwa 900-1000m ü.M. werden ausschließlich BIO-Kaffees angebaut. Ricardo Aguiar Resende, Kaffee-Landwirt in dritter Generation, leitet die Produktion zusammen mit seiner Frau Gisele. Die Kaffeefarm ist in ihrem Engagement für soziale und umweltfreundliche Projekte bekannt. Der Farmbesitzer ist nicht nur Kaffeeproduzent, sondern auch ein leidenschaftlicher Agronom, der in die Wiederaufforstung einheimischer Bäume investiert, um das Wachstum der heimischen Flora und Fauna zu fördern. Ein Teil des in der Farm produzierten Kaffees wird im Schatten angebaut, was für Brasilien sehr ungewöhnlich ist. Der Eigentümer hat sich darauf konzentriert, die Erträge und die Qualität des Kaffees zu verbessern, indem er reichhaltige organische Kompostdünger entwickelt und dabei Mikroorganismen verwendet, die auf dem Bauernhof verfügbar sind.Die Plantage ist für den Anbau sortenreiner Varietetän (Arabicas) international bekannt und hebt sich insbesondere qualitätsmäßig von anderen Kaffeeplantagen ab.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Burundi | Kavugangoma Farmers Cooperative | Muyinga
Im Herzen Afrikas am Tanganjikasee, dem zweittiefsten See der Welt, liegt Burundi, ein kleines Land mit großer Kaffeetradition. Das gesamte Land wird von einem Hochplateau durchzogen. Seine Böden vulkanischen Ursprungs und das tropisch-feuchte Klima bieten ideale Voraussetzungen für die Herstellung von außergewöhnlichen und sehr exotischen Kaffee. In Burundi gibt es keine großen Plantagen. Der Kaffee wird ausschließlich in kleinen Familienunternehmen angebaut.Der Kaffee aus Burundi zeigt ein sauberes, feines Aroma mit einem ausgewogenen Körper und einer dezenten fruchtigen Säure. Er ist wegen seinem fruchtig-süßen Geschmack mit besonderer blumigen Intensität sehr beliebt.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador Galápagos | San Cristóbal | Hacienda El Cafetal BIO
Die Rarität vom Galapagos-ArchipelDer zum Staatsgebiet von Ecuador gehörende Galapagos-Archipel mit 13 Inseln liegt etwa 1.000 km westlich von Ecuador. Bestehend aus einem lang erloschenen stark erodierten Vulkan, erhebt sich die 558qm; große Insel ´San Cristobal´ im Süd- Westen auf zu 730m. Das Wasser des im feuchten Hochland befindlichen Kratersees „El Junco“ dient zur Bewässerung der Vulkanhänge - wovon im Speziellen der dort wachsende Kaffee profitiert.Er besticht durch sein intensives, vollmundiges Aroma und besitzt eine leichte Säure mit fruchtig-süßlichen Noten.
Honduras | Marcala COMSA | Café Orgánico Marcala S.A. BIO
Die Kaffee-Kooperative COMSA (Café Orgánico Marcala S.A.) wurde im Dezember 2001 mit der Vision gegründet, innovative, alternative und insbesondere wirtschaftswachsende Entwicklungsmöglichkeiten für kleine, familiengeführte Kaffeefarmen zu schaffen. Es war gerade die Zeit der globalen Kaffeekrise, als die Weltmarktpreise den Tiefpunkt erreichten und es für die Landwirte unrentabel machte, ihren Kaffee zu ernten. In den Anfangsjahren kämpfte die Organisation mit den damals noch 62 Mitgliedern ums Überleben. Nachdem auf einer Kaffeemesse die außergewöhnlich gute Qualität des biologisch angebauten Rohkaffees entdeckt wurde, stieg stetig die Nachfrage weltweit. Inzwischen zählt die COMSA-Organisation knapp 1200 Kaffeebauer (Stand 2018), die ausschließlich biologisch-zertifizierten Kaffee produzieren. Im Jahr 2006 erwarb COMSA das Fairtrade-Zertifikat. Mit den zusätzlichen Einnahmen aus der Fairtrade-Prämie wurde in den letzten Jahren die Modernisierung der Aufbereitungsanlage finanziert, auch der Kauf mehrere Trockenöfen wurde möglich. Die mittlerweile gefestigte Genossenschaft unterstützt viele soziale Projekte, Schulen, das lokale Krankenhaus und vermittelt im eigenen Bildungszentrum sowohl Kindern als auch jungen Erwachsenen das ökologische Bewusstsein, den Respekt und Sorge für die Umwelt. Mit der Schaffung eines Schulgartens wurde z.B. für die Kinder eine Gelegenheit ermöglicht, außerhalb von Klassenzimmern und dem üblichen Grundlehrplan, einen praktischen und interessanten Prozess des Kaffeeanbaus vom Samen, über die Keimung bis zur Ernte zu live zu verfolgen – und so bereits im Grundschulalter den Umweltschutz und ökologischen Kaffeeanbau ins Bewusstsein zu rufen.Der Kaffee aus dem Umland von Marcala beeindruckt durch eine ausgeprägte Süße und einem blumigen Geschmack. Das vollmundig-kräftige Kaffeearoma ist geprägt von einem starken und komplexen Körper, fruchtigen Noten und Milchschokolade, begleitet von einer fein-fruchtigen, mittleren Säure.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ruanda Rwanda | Taba Estate | Red Bourbon | Central Highlands
Qualitätskaffee aus dem Land der tausend Hügel!Nach jahrzehntelanger Unterdrückung von den Kolonialherrn, gebeutelt vom Bürgerkrieg und Hungersnot lebt die kleine Nation langsam wieder auf. Der Kaffee spielt dabei eine entscheidende Rolle und sollte von Kaffeeliebhabern nicht übersehen werden. Heutzutage gibt es in Ruanda so gut wie keine Großplantagen. Klasse statt Masse, lautet die moderne Zauberformel in dem „Land der tausend Hügel“. In dem kleinen ostafrikanischen Land wurden im Jahr 2017 nur 220.000 Kaffeesäcke à 60kg geerntet. Im Vergleich zu Äthiopien (mit 7,1 Millionen Kaffeesäcken), nimmt Ruanda einen geringen Weltmarktanteil von nur 0,2% ein, positioniert sich jedoch als eine Weltklasse-Kaffeespezialität.Seit etwa dem Jahr 2000 setzt die ruandische Agrarpolitik besonderen Wert auf den Anbau der nahezu in Vergessenheit geratenen Bourbon-Varietät. Auf einer Höhe zwischen 1700 und 1900m sind es fast ausschließlich kleine Bauernfamilien, die den Kaffeeanbau zur ihrer neuen Existenz gemacht haben. Vorrangig wir der Kaffee in Zentralruanda, Provinz Kiyumba und entlang des Kivu-Sees angebaut, wobei das Land kaum größer als Mecklenburg-Vorpommern ist. Die höchste Erhebung ist der im Norden des Landes gelegene, 4507 Meter hohe Karisimbi, der zu den Virunga-Vulkanen gehört – die Heimat der Berggorillas, die dort in freier Wildbahn leben.Die Kaffees werden nass aufbereitet, zählen somit zu den gewaschenen Arabicas. Es folgt die Trocknung in der Sonne und anschließende Qualitätskontrolle, bzw. die Sortierung nach der Größe.Wir haben uns für den Taba-Estate aus dem zentralen Hochplateau Ruandas entschieden und ihn als einen Kaffee mit einem klassischen blumig-fruchtigem Aroma wahrgenommen, der von einem mildsüßen Geschmack und einem Unterton von Ahornsirup und Pistatien, begleitet wird.Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem kleinen Land eine relativ große Vielfalt an Geschmacksprofilen zu finden ist. Nach einem mehrtätigen Herumexperimentieren mit unserem Proberöster sind wir zu dem Ergebnis angelangt, dass mit dem Röstgrad City Plus bis Full City die fruchtige Noten besonders zur Geltung kommen und ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen einer lebendigen Säure und Süße gegeben ist.Ein vollmundiger Kaffee mit milder Gewürz-Note, ohne die fruchtige Süße zu beeinträchtigen und zarten cremigen Texturen. Kaffeebezeichnung: Taba EstateKlassifizierung: AA / SHG / EPVarietäten: Red Bourbon (100% Arabica)Anbaugebiet: Zentralruanda Kigali / RuandaAnbauhöhe: 1700-1900m ü.M.
Äthiopien Yirgacheffe | Gedeo-Zone
Der Yirgacheffe-Kaffee wird östlich von Abayasee in der Gedeo-Zone auf 1800m bis zu sogar 2400m ü.M. angebaut. Dank dem gemäßigten Hochlandklima bei Tagesdurchschnittstemperaturen von etwa 15 bis 20°C entwickeln die Kaffeekirschen unter schattenspendenden Bäumen recht lange und behutsam ihre Aromen. Dieser nass aufbereitete Yirgacheffe besticht durch seine fruchtig-blumige Intensität, die von einer wunderbaren Süße begleitet wird. Er hat einen kräftigen Körper mit einer lebendigen, fruchtigen Säure. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Australien | Skybury Tropic. Plant. Specialty Yellow Catuai
Eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Im Herzen einer der vielfältigsten und reichhaltigsten Landschaft Australiens in den Atherton Tablelands befindet sich die Skybury Tropical Plantation, auf der seit 1987 Kaffee, Papaya und Bananen angebaut werden. Die Plantage liegt gerade mal etwa 500-600m über dem Meeresspiegel, was für die Arabica-Pflanze extrem niedrig ist. Die Anbauhöhe ist in Australien jedoch praktisch unbedeutend, da dort die üblichen Schädlinge und Krankheiten nicht vorkommen, die den Kaffeesträuchern gefährlich werden könnten.Auf der Kaffeeplantage westlich von Mareeba wurde eine einzigartige Nassverarbeitung entwickelt, mit der die Geschmacksnuancen des Skybury Kaffees verfeinert, bzw. sozusagen „geformt“ werden. Möglich ist das durch effektive Arbeitsprozesse direkt nach der Ernte, bei der die Zeitspanne bis zur Trocknung der Rohkaffeebohnen auf maximal eine Stunde verkürzt wurde, während weltweit dafür eine Dauer von 4 bis zu 10 Tagen benötigt wird. Durch diese extrem kurze Fermentationszeit, bzw. deren Unterbrechung während der Nassverarbeitung, belässt man die Pektinschichten (Mucilage) auf den Kaffeebohnen. Beim Röstvorgang karamellisiert die dünne Schicht und gibt einen süßen Schokoladengeschmack ab. Im Wesentlichen versucht man dadurch, den Geschmack der Bohne, wie sie auf dem Baum war, zu erhalten.Aufgrund seiner weltweiten Beliebtheit und zugleich relativ geringen Erntemengen sind die Rohkaffeepreise des Skybury Kaffee leider stetig gestiegen – eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador | Valle de Vilcabamba | Finca La Marquesa
Aus den Händen von FamilienIm Süden Ecuadors in einem idyllischen Hochtal auf 1.500 Meter Höhe, umgeben von mächtigen Bergen, liegt das kleine Dorf Vilcabamba. Auf Quechua, der Sprache der Incas, bedeutet der Name „ Das Heilige Tal“. Und tatsächlich steht dieser Ort unter einem besonderen Segen: Nirgends sonst in der westlichen Welt gibt es so viele Menschen, die weit über 100 Jahre alt werden und sich bester Gesundheit erfreuen. Generationen von Wissenschaftlern und Medizinern haben bereits versucht, dem Geheimnis der Langlebigkeit in Vilcabamba auf die Spur zu kommen. Vielleicht wirken das ideale Klima zwischen 18 und 22 Grad und das mineralhaltige Wasser der beiden Flüsse Vilcabamba und Chamba wie ein Lebenselixier. Oder es ist die besonders gute Luft, gereinigt durch die geheimnisvolle Pflanze „Huiclo“, die den Menschen außergewöhnliche Kräfte verleiht. Eine eindeutige Erklärung konnte nie gefunden werden.Fest steht nur, dass an diesem Ort, fern von täglicher Hektik und Stress, Besucher aus aller Welt zur Ruhe kommen und sich vom harmonischen Miteinander und der Lebensfreude der Menschen in Vilcabamba anstecken lassen.Der Kaffeeanbau hat für die Menschen in Vilcabamba eine lange Tradition.Julia Avelina León, die mit ihren 97 Jahren bereits mehrfache Urgroßmutter ist, hegt eine große Leidenschaft für die kostbare Bohne: „ Wenn ich keinen Kaffee trinken dürfte, würde mir eines der schönsten Dinge in meinem Leben fehlen.“ Die Kleinbauern von Vilcabamba bauen an den Berghängen dieses magischen Ortes besten Arabica-Kaffee an, der auch für sie selbst ein Genussmittel von großem Wert darstellt. Dafür pflücken die Familien zur Erntezeit zwischen Juni und Oktober nur die reifen, roten Kaffeekirschen, die im Wasser der nahe gelegenen Bergflüsse gewaschen und von ihrem Fruchtfleisch befreit werden. Danach werden die entpulpten Kaffeebohnen in der Sonne langsam getrocknet und sorgfältig von Hand verlesen. BeschreibungEs entsteht ein Kaffee von herausragender Qualität.Da der Anbau von Kaffee in Vilcabamba in erster Linie Handarbeit und „Familiensache“ ist, werden Jahr für Jahr nur kleine Mengen dieses Kaffees produziert.Frisch geröstet und aufgegossen, beeindruckt der Vilcabamba den Kaffeegenießer zunächst durch seine frischen, leicht fruchtigen Töne, die dann in einem lang anhaltenden, weichen und doch intensiven Kaffeearoma langsam ausklingen. Die deutsche GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) unterstützt, im Auftrag der Bundesregierung Deutschland, die Kaffeebauern von Vilcabamba und ermöglicht ihnen, diese außergewöhnliche Qualität herzustellen und direkt zu vermarkten.
Mexiko | Sierra Mariscal | Chiapas Motozintla BIO
Motozintla - BIO Hochlandkaffee von der Sierra MariscalDieser ausgezeichnete Kaffee wird im Hochland von Chiapas rund um den Naturreservate El Triunfo von Kleinbauern angebaut, die ausschließlich in ökologisch ausgerichteten Genossenschaften organisiert sind.Die Anbauregion ist von der vulkanischen Bergkette Sierra Mariscal geprägt. Die bergige Heimat der Kaffeepflanzen Arabica ist von den Stürmen des Pazifiks abgeschirmt und dennoch regen- und sonnenreich. Die eisenreichen, vulkanischen Böden dieser Region sind ideal für den Anbau von hervorragendem Kaffee, der auf 1500 bis 1900m hohen Lagen kultiviert.Die Ernte erfolgt natürlich selektionsmäßig in Handarbeit. Ebenso sorgfältig ist die strenge Qualitätskontrolle, bevor der Rohkaffee exportiert wird. Er hat die Güteklassifizierungen SHG (strictly high grown), also ausschließlich Hochlandkaffee und EP (european preparation), eine für den europäischen Markt optimierte Aufbereitung.Der Kaffee ist sowohl in Europa, wie auch auf dem US-Markt und in Asien BIO-zertifiziert. Zu den zertifizierenden Organisationen zählen:IMO (EG-Öko-Verordnung)NaturlandOCIA (Organic Crop Improvement Association International / USA)JAS (Japan)Bird Friendly (der Bird Friendly Standard ist einer der strengsten untern den Umweltnormen, der durch Drittparteien zertifiziert wird)Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien | Doce Diamantina | Cerrado Minas Gerais
Der "süße Diamant" - Doce DiamantinaIn der savannenreichen Region Cerrado, im südwestlichen Bundesstaat Minas Gerais gedeiht dieser "süße Diamant", der Doce Diamantina-Kaffee. Die Cerrados liegen zwischen Amazonien, Atlantikwäldern und dem Pantanal. Sie ist die größte Savannenregion in Südamerika. Unter den trockenen Graslandschaften und Gebüschen findet man große Säugetiere wie z.B. Jaguare, Ameisenbären und Riesengürteltiere. Hunderte von Vogelarten, darunter die rotbeinigen Seriema, der vom Aussterben bedrohte Spixara und viele mehr, finden Schutz in dieser Region. Es gibt hier über 10.000 Pflanzenarten, von denen fast die Hälfte nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.Die Cerrado-Region wird seit über 50 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, so dass die Farmer und Kooperativen eng zusammen arbeiten. Strenge Kontrollen und ständige Überwachung der Verarbeitungsschritte garantieren eine konstant sehr gute Qualität. Die Aufbereitung erfolgt "natural". Die reifen Kirschen werden in der Sonne getrocknet und dabei kontinuierlich gewendet.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Äthiopien Limu Specialty Coffee | Tega & Tula Coffee Farm
THE ORIGIN OF TEGA & TULALimu Spezialitätenkaffee100% Arabica / Varietät HeirloomEtwa 460 km südwestlich von Addis Abeba, im Herzen des Kafa-Biosphärenreservats, liegt der dichte und wilde Bonga-Dschungel von Gembo Woreda, ein Naturschutzgebiet, das von der UNESCO für seine unvergleichliche Schönheit, seinen Charakter und sein Erbe anerkannt wurde. Eine der einzigartigen Qualitäten dieses geheiligten Dschungels (Kafa-Biosphärenreservat) ist, dass hier die berühmte und uralte Entstehungsgeschichte des Arabica-Kaffees ihren Ursprung hat. Außerdem gibt es in diesem Hotspot der biologischen Vielfalt fast 5.000 wilde Sorten dieser Pflanze.Im Kafa-Biosphärenreservat etablierte sich die Tega and Tula Special Coffee Farm Agro industry PLC zunächst als einer der schnell wachsenden und modernen Kaffeeproduzenten, Verarbeiter und Exporteure von Arabica-Spezialitätenkaffee nach dem FairChain-Geschäftsmodell. Bald darauf dehnte das Unternehmen seine Aktivitäten auf das Sheka-Biosphärenreservat, das auch von der UNESCO anerkannt ist, und auf die Guji-Zone aus, ein Gebiet, das für den Anbau der berühmten Kaffeesorte bekannt ist und eine perfekte Kombination aus Höhenlage, gleichmäßigen Niederschlägen, fruchtbaren Böden und reichhaltigen Nährstoffen aufweist. Gegenwärtig bewirtschaften wir mehrere Kaffeefarmen und Waschstationen, die in den drei Gebieten mit denselben Agrarökologien verteilt sind.Auf der ökologisch bewirtschafteten Tega & Tula Farm werden selbstverständlich keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt.Anbau auf 1830-1890 m ü.M.Auf diesen Höhenlagen reift der Limu Kaffee Heirloom langsamer und entwickelt sein besonders ausgeprägtes blumig-florales Aroma.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Kolumbien Supremo CO2-entkoffeiniert
Unser Kolumbien Supremo-Kaffee ist von exzellenter Qualität und stammt aus dem Hochland rund um Medellín im Departamento Antioquia. Die kleinen, familiengeführten Plantagen liegen auf bis zu 2000m über dem Meeresspiegel, so dass eine langsame Reifung der Kaffeekirschen garantiert ist. Die Ernte erfolgt natürlich in Handarbeit, mehrmals während einer Erntesaison.Die Entkoffeinierung des Rohkaffees erfolgte mittels der CO2 – Methode. Dieses Verfahren ist relativ aufwendig und kostenintensiv, dafür aber das Ergebnis absolut qualitativ. Es wurde im Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr erfunden und ist derzeit das Einzige, das auch für BIO-Kaffes zugelassen ist. Der Geschmack des gerösteten Kaffees entspricht ohne nennenswerte Abstriche demjenigen von koffeinhaltigen Kaffee.Ein ausgewogener, mittelkräftiger Kaffee mit einer milden Säure und vollem Geschmack – trotz des Entkoffeinierungsprozesses. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.Unser Kommentar zum Thema Entkoffeinierung:In der industriellen Kurzzeit-Kaffeeröstung (Massenproduktion) wird überwiegend Dichlormethan zum Entkoffeinieren verwendet - die günstige Variante also und "bedenkliche", so unsere Meinung. Der Stoff ist sehr giftig und wahrscheinlich krebserregend. Dichlormethan gilt als „technischer Hilfsstoff“, der einem Lebensmittel zugefügt und später wieder entfernt wird. Technisch unvermeidbare Spuren können dabei im Lebensmittel verbleiben. Die vorgeschriebene Höchstmenge beträgt zwei Milligramm pro Kilogramm gerösteter Kaffee. Im Gegensatz zu Zusatzstoffen müssen technische Hilfsstoffe nicht im Zutatenverzeichnis stehen und auch nicht mit der Menge gekennzeichnet werden. Unsere Meinung: gesetzlich vorgeschriebene Höchstmengen von Giftstoffen in Lebensmittels sind immer moralisch bedenklich, insbesondere, wenn diese ganz vermeidbar sind.Die Kaffeerösterei Docklands-Coffee bietet ausschließlich CO2-entkoffeinierten Kaffee an.
Brasilien | Fazenda Mariano | Yellow Bourbon | Poços de Caldas
Fazenda Mariano erstreckt sich auf knapp 90 Hektar entlang der Bergkette Sao Domingos, nur 17 km von der Gemeinde Pocos de Caldas entfernt. Mit 18 ° C durchschnittlicher Temperatur und wellenförmiger Topographie hat das Land hervorragende Bedingungen für den Kaffeeanbau, bei dem nur die modernsten, ökologisch fundierten Praktiken angewendet werden. Es wird besondere Sorgfalt geübt, um die Harmonie zwischen Mensch und Natur zu gewährleisten.Ebenso wird das Wohlergehen der Arbeiter auf der Plantage ernst genommen. Alle Mitarbeiter sind nach brasilianischen Arbeitsgesetzen registriert und erhalten Vollbeschäftigung. Ihre Kinder gehen in die Schulen, die sich in der Umgebung befinden, oder in der Nähe von Pocos de Caldas.Qualität ist für Fazenda Mariano von größter Bedeutung. Senhor Barbosa Junqueira, zusammen mit seinen beiden Söhnen, Henrique und Ricardo - ein Agronomist und ein Landwirtschaftstechniker, die jetzt die Farm betreiben - sind an der nachhaltigen Entwicklung des Anwesens beteiligt und arbeiten immer zur Verbesserung der Kaffeequalität. Die Farm beschäftigt regelmäßig unabhängige Berater, um bei den aktuellsten landwirtschaftlichen Methoden zu beraten und ist in einem Zustand konstanter Evolution.Anfang 2006 wurde ein Kaffeebohnen-Wasch- und Bearbeitungszentrum gebaut, Investition, die es der Fazenda ermöglichte, dem Fachmarkt Kaffee zu präsentieren. In der Tat ist Fazenda Mariano in einem Zustand der ständigen Verbesserung, immer auf der Suche nach Kaffee-Qualität in Übereinstimmung mit der Natur.Der Yellow Bourbon Kaffee von der Fazenda Mariano wurde nach dem „pulped natural“-Verfahren aufbereitet, bei dem das Fruchtfleisch während der Trocknung an der Kaffeebohne verbleibt. Dies führt zu einer sehr natürlichen Süße des Kaffees.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Papua-Neuguinea | Sigri Estate | Western Highlands
Sigri EstateDer Ursprung des Kaffeeanbaus auf Papua-Neuguinea liegt um etwa 1927, als die Kaffeesamen des Jamaica Blue Mountains-Kaffees auf die Insel geschmuggelt und angepflanzt wurden.Die Sigri-Plantage liegt im Whagi Valley in der Provinz Western Highlands auf einer Höhe von etwa 1300-1900m. Die einzigartigen klimatischen Bedingungen unterhalb des Äquators eignen sich hervorragend für den Kaffeeanbau. Die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Auf dem Sigri Estate wurden strenge Vorschriften zum Schutz der Fauna eingeführt.Darüber hinaus gehört es zur Selbstverständlichkeit, sich an sozialen Projekten zu beteiligen. Sigri Estate unterstützt Gemeindeaktivitäten, Schulen, Kirchen und medizinische Einrichtungen. Für die Kaffeepflücker stehen kostenlose Gesundheitsversorgung und Wohnmöglichkeit zur Verfügung und deren Kinder natürlich kostenlose Schulbildung.Der Kaffee ist durch seinen samtigen Körper, ausgewogene Säure, fruchtigen Aromen und zitrusartigen Abgang einfach beeindruckend. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Panama | Garrido´s Estates | Boquete District MicroClimate
Kaffeespezialität aus der berühmten Anbauregion BoqueteIm Westen des Landes, etwa 500km von Panama-Stadt entfernt, in der Boquete-Region, herrschen perfekte Bedingungen für den Anbau hochwertiger Kaffeesorten. Eine atemberaubende Vulkanlandschaft mit dem Vulkan Barú, dem höchsten Berg des Landes mit einer Höhe von 3.477 m ü.M., spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die mineralstoffreichen Vulkanböden der Kaffeeplantagen, die Anbauhöhe von 1500-1750 m ü.M., teilweise sogar auf den Vulkanhängen aufwärts bis etwa 2200 m ü.M. und ein gemäßigtes Klima mit ständigen Regenfallen und vorhersehbaren Trockenperioden hat die Region zwischen dem atlantischen und pazifischen Ozean weltberühmt gemacht. Die Kaffeebauer in Panama haben diese Fakten bereits vor Jahrzehnten erkannt, denn als ein kleines Land gegenüber den Kaffeenachbarn Brasilien und Kolumbien konnten sie sich einzig und allein durch die Qualität abheben.Wir beziehen unseren Boquete-Kaffee von Garrido Estate, einem Familienunternehmen, das sich auf Kaffeespezialitätenkonzentriert und den Anbau in Mischkulturen bevorzugt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter schattenspendenden Grapefruit- und Orangenbäumen. Niedrige Temperaturen auf den Anbauhöhen verlangsamen das Reifen der Kaffeekirschen, womit eine exzellente Kaffeequalität erreicht wird. Als natürliches Düngemittel werden das Fruchtfleisch und Kaffeeschalen verwendet. Die Ernte erfolgt in aufwendiger Handarbeit, wobei jeweils nur die reifen Kirschen gepflückt werden.Charakteristische Cuping-Noten umfassen insbesondere Zitrusfrüchte mit blumigen und dezenten kräuterartigen Nuancen. Dieser feinwürzig-süßer Kaffee hat eine angenehme milde Säure mit einem vollmundigen, sehr cremigen Mundgefühl. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Nicaragua | Maragogype Superior | Farm Laguna Verde MicroClimate
Maragogype Superior Kaffee von der Mikroklima-Farm Laguna VerdeWir beziehen unseren Maragogype Superior aus Nicaragua von der Farm Laguna Verde, die seit Jahren für konstant hervorragende Qualität bekannt ist. Die Kaffeepflanzen wachsen auf nährstoffreichen Böden vulkanischen Ursprungs, in Gebirgslagen zwischen 1300-1400m ü.M.MicroClimateDie Farm Laguna Verde liegt im Cerro Arenal Naturreservat im Departement Matagalpa und verfügt über ein einzigartiges Mikroklima, das während der Erntezeit über 60 % des Tages in Nebel gehüllt ist. Das bedeutet, dass die Farm sich selbst beschattet" und nicht viele Schattenbäume benötigt.Die seltene Arabica Varietät MaragogypeDer Maragogype-Kaffee (auch "Elefantenbohnen" genannt) gehört zu den weniger bekannten Kaffeesorten, wird aber von Feinschmeckern für sein besonders mildes Geschmacksbild und den geringen Säuregehalt sehr geschätzt. Die vergleichsweise selten angebaute Kaffeepflanze, deren Kaffeekirschen bis zu 40% größeres Volumen als die der anderen Arabicas erreichen, wird auf den Plantagen leider zunehmend vernachlässigt oder ganz aufgegeben, da deren Ernte deutlich geringer ausfällt.Ursprünglich wurde diese Kaffeesorte im Umland der brasilianischen Hafenstadt Maragojipe entdeckt und bis in die Gegenwart konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob sich bei Maragogype-Kaffee um eine vorsätzliche Kreuzung zwischen Arabica und Liberica handelt oder diese aber eine Folge von zufälliger Mutation entstanden ist.Unabhängig davon ist dieser Kaffee eine außergewöhnliche Spezialität, sehr weich und samtig ist, mit einer komplexen Geschmacksvielfalt. Bereits beim Mahlen entfaltet sich ein angenehmes, vollfruchtiges Aroma. Ein samtiges, cremiges Mundgefühl mit kakaoartigen Abgang beeindruckt. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Malawi Pamwamba Estate | Michiru Mountain
Die Pamwamba-Plantagen liegen zwischen steilen Abhängen und Wäldern auf sehr fruchtbaren Böden im südlichen Thyolo District. Die Ernte der reifen Kaffeekirschen erfolgt ausschließlich von Hand, wobei die gleichen Bäume 10-14 Mal über eine Erntezeit gepflückt werden.Der Kaffee besticht mit einer typisch afrikanischen würzig-kräftigen Grundnote bei einer dezenten, fruchtig-süßen Säure. Eindeutig erkennbare fruchtige Nuancen vollenden seinen komplexen Geschmack.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Kenia | Mount Kenya Selection
Kaffees aus Kenia gehören zu den besten, die auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Es werden fast ausschließlich Arabica-Kaffees angebaut, die vom "Kenya Coffee Board", einer Art nationaler Kaffeebörse, weltweit verkauft werden. Deutschland und Amerika sind zur Zeit die Hauptabnehmer kenianischer Kaffees, da diese eine überaus feine Säure besitzen und sich damit wunderbar für hochwertige Spitzenmischungen ("Blends") eignen. Der Hauptanbau erfolgt überwiegend durch Kleinbauern, die ihre Ernte bei den Sammelstellen (Kooperativen) zur Qualitätsbeurteilung und zum Kauf abgeben. Die Kaffees werden von der Sammelstelle gewaschen und anschließend an die Vermarktungsgenossenschaft weitergereicht. Diese Vermarktungsgenossenschaft stellt die Kaffees dem "Kenya Coffee Board" vor, welche dann durch den Versand von Mustern versucht, Käufer zu finden. Die kenianische Regierung nimmt den kaffeeanbau sehr ernst; es ist z.B. verboten, Kaffeebäume auszureißen oder zu beschädigen. AnbaugebietDas Mount-Kenya-Massiv stellt für die afrikanische Flora und Fauna einen bemerkenswert artenreichen Lebensraum dar. Das tropisch-feuchte Hochgebirgs-Klima lässt einzigartige Pflanzenarten gedeihen. Große Niederschlagsmengen (es regnet an rund 200 Tagen im Jahr) und die fruchtbaren vulkanischen Böden am Fuß des Massivs bieten für den Kaffeeanbau hervorragende Bedingungen. Während der Bereich oberhalb von 3200m Höhe zum Mount-Kenya-Nationalpark gehört, werden rund um das Bergmassiv bis ca. 1900m ü.M. Premium-Kaffeesorten angebaut. Es werden ausschließlich tiefrote Kaffeekirschen per Hand geerntet. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.