Rohkaffee: Hochwertige Bohnen für individuelle Röstungen
Unsere Rösterei liefert Dir Rohkaffee in hoher Qualität für Deine eigene Röstung. Ob Afrika, Südamerika, Indonesion oder Indien, Du hast die Wahl!
Indien Cherry AB Canephora Robusta | Tamil Nadu
Cherry Balehonnur Robusta aus dem Bundesstaat Tamil Nadu Die Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephorader Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien | Fazenda São Silvestre | Yellow Icatú
Specialty Coffee aus BrasilienMit über hundert Jahren Erfahrung in der Herstellung von qualitativ hochwertigen Kaffees gründete die Familie Andrade Anfang der 1990er Jahre die Farm Sao Silvestre. Sie liegt im Norden von Minas Gerais, in einem Gebiet, das als Cerrado Mineiro bekannt ist. Die Farm liegt in Höhenlagen zwischen 1.100 und 1.200 Metern, was durch die perfekte Balance zwischen Regen- und Trockenzeit ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau bietet.Kontinuierliche Verbesserungen der Produktion führte sowohl zu Erfolgen beim weltbekannten Cup of Excellence als auch beim Regiao do Cerrado – Wettbewerb. Das Ergerbnis: ein Speciality Coffee, also Bohnen von höchster Qualität und best bewertetem Geschmack, die sowohl in Brasilien als auch international geschätzt werden.Die Farm São Silvestre beteiligt sich seit Jahrzehnten durch Spenden und die Bereitstellung von medizinischen Geräten an der Aufrechterhaltung der Patientenversorgung des örtlichen Krankenhauses Santa Casa de Misericordia bei. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Peru | Amazonas High Forest | Finca El Credo BIO
Ein BIO-zertifizierter TOP MICROLOTKaffee von der Finca El Credo im Hochland des Amazonagebietes!Die kleine, familiengeführte Kaffeefarm befindet sich im westlichen Cordillera-Gebirge der peruanischen Anden, in der Provinz Utcubamba. Die Amazonasregion der Anden ist als "Selva Alta" (high forest) bekannt. Die Selva Alta ist ein einzigartiges dichtes und feuchtes Regenwald-Ökosystem im Bereich von 1.000 bis 4.000 Metern über den Meeresspiegel, ideal für den Anbau hochwertiger Kaffeespezialitäten.Die Finca El Credo nimmt lediglich 2,5 ha Land ein und wird von José Luis Barboza auf einer Höhe von 1.700 m ü.M. bewirtschaftet. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien | Parchment Perlbohnen | Canephora Robusta
PERLBOHNEN - Canephora / "Robusta" aus IndienDie Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephora der Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Parchment Perlbohnen-Canephora besitzt wunderbar würzig-nussige Noten, eine füllige Crema mit Kakao-Nuancen im Abgang und ist sehr säurearm. Dieser 100% Canephora-Röstkaffee ist hervorragend für die harten Espressotrinker geeignet oder als Beimischung, um einen Arabica-Espresso noch zu verstärken damit auch der Geschmack z.B. in einem Latte Machhiato von Kaffee noch durch kommt und nicht nur nach Milch schmeckt. Mit dem Parchment Canephora können Sie Ihren eigenen Espresso-Blend zu Hause zusammen mixen, wenn Sie die Crema und Koffein besonders schätzen. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega | Cerro El Arenal
Finca La Orquidea im Naturschutzreservat Cerro El ArenalDie Finca La Orquidea ist unglaublich gepflegt und vollständig in die umliegende Natur eingebettet. Etwa 80% der Farmfläche befindet sich auf geschütztem Berggebiet, das zum Naturschutzreservat Cerro El Arenal gehört. Das Hochmassiv liegt zwischen den Städten Matagalpa und Jinotega. Im Norden grenzt es an den Apanás-See, im Osten an den oberen Tuma-Fluss, im Süden an das Matagalpa-Tal und im Westen mit den Tälern von Jinotega und Parsila.Der Farmbesitzer Arjen Roersma kam vor einigen Jahren nach Nicaragua, um an Wasserprojekten zu arbeiten. Wie viele andere, so auch er verliebte sich in das Land und blieb dort. Mit der kleinen, sehr gepflegten Finca La Orquidea betreibt er ein Öko-Tourismus-Unternehmen in Matagalpa und lebt zusammen mit seiner Frau in den ruhigen Bergen von Aranjuez.Das Hauptziel der Farm ist es, die natürliche Vielfalt des Gebiets zu erhalten und ein Gleichgewicht zwischen einer qualitativ hochwertigen Kaffeeernte und der Harmonie mit der natürlichen Umgebung und ihrer wilden Fauna zu finden.Der Kaffeeanbau begann auf einer Fläche von etwa vier Hektar als Hobby. Die relativ geringen Erträge wurden an die umliegenden, regionalen Restaurants und Cafés verkauft. Eine ertragsreiche Ernte jedoch veränderte alles und vor allem die Qualität des Rohkaffees überzeugte auf internationaler Ebene.In der Zwischenzeit ist Arjen Roersma auf dem Weg neue Sorten und Varietäten anzupflanzen, die Infrastruktur der Nassmühle zu verbessern und viele weitere Vorhaben stehen auf dem Plan. Auch die Fläche der Farm hat sich mittlerweile auf 17 Hektar erhöht, hauptsächlich agrarökologisch geschützter Waldgebiet.Eines hat sich aber im Laufe der jungen Farmgeschichte nicht geändert: das Selbstverständnis für den Schutz des Ökosystems des umliegenden Reservates Cerro El Arenal mit seinem biologischen Reichtum an Fauna und Flora. Trotz der wirtschaftlichen Aspekte hat der Umweltschutz absolute Priorität und wird von allen Landbesitzern sowie Bewohnern des Naturschutzgebietes streng befolgt.Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht, denn die Mengen dieses Kaffees aus dem tropischen Nebelwald Nicaraguas sind nur begrenzt verfügbar. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Burundi | Kavugangoma Farmers Cooperative | Muyinga
Im Herzen Afrikas am Tanganjikasee, dem zweittiefsten See der Welt, liegt Burundi, ein kleines Land mit großer Kaffeetradition. Das gesamte Land wird von einem Hochplateau durchzogen. Seine Böden vulkanischen Ursprungs und das tropisch-feuchte Klima bieten ideale Voraussetzungen für die Herstellung von außergewöhnlichen und sehr exotischen Kaffee. In Burundi gibt es keine großen Plantagen. Der Kaffee wird ausschließlich in kleinen Familienunternehmen angebaut.Der Kaffee aus Burundi zeigt ein sauberes, feines Aroma mit einem ausgewogenen Körper und einer dezenten fruchtigen Säure. Er ist wegen seinem fruchtig-süßen Geschmack mit besonderer blumigen Intensität sehr beliebt.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador Galápagos | San Cristóbal | Hacienda El Cafetal BIO
Die Rarität vom Galapagos-ArchipelDer zum Staatsgebiet von Ecuador gehörende Galapagos-Archipel mit 13 Inseln liegt etwa 1.000 km westlich von Ecuador. Bestehend aus einem lang erloschenen stark erodierten Vulkan, erhebt sich die 558qm; große Insel ´San Cristobal´ im Süd- Westen auf zu 730m. Das Wasser des im feuchten Hochland befindlichen Kratersees „El Junco“ dient zur Bewässerung der Vulkanhänge - wovon im Speziellen der dort wachsende Kaffee profitiert.Er besticht durch sein intensives, vollmundiges Aroma und besitzt eine leichte Säure mit fruchtig-süßlichen Noten.
Ruanda Rwanda | Taba Estate | Red Bourbon | Central Highlands
Qualitätskaffee aus dem Land der tausend Hügel!Nach jahrzehntelanger Unterdrückung von den Kolonialherrn, gebeutelt vom Bürgerkrieg und Hungersnot lebt die kleine Nation langsam wieder auf. Der Kaffee spielt dabei eine entscheidende Rolle und sollte von Kaffeeliebhabern nicht übersehen werden. Heutzutage gibt es in Ruanda so gut wie keine Großplantagen. Klasse statt Masse, lautet die moderne Zauberformel in dem „Land der tausend Hügel“. In dem kleinen ostafrikanischen Land wurden im Jahr 2017 nur 220.000 Kaffeesäcke à 60kg geerntet. Im Vergleich zu Äthiopien (mit 7,1 Millionen Kaffeesäcken), nimmt Ruanda einen geringen Weltmarktanteil von nur 0,2% ein, positioniert sich jedoch als eine Weltklasse-Kaffeespezialität.Seit etwa dem Jahr 2000 setzt die ruandische Agrarpolitik besonderen Wert auf den Anbau der nahezu in Vergessenheit geratenen Bourbon-Varietät. Auf einer Höhe zwischen 1700 und 1900m sind es fast ausschließlich kleine Bauernfamilien, die den Kaffeeanbau zur ihrer neuen Existenz gemacht haben. Vorrangig wir der Kaffee in Zentralruanda, Provinz Kiyumba und entlang des Kivu-Sees angebaut, wobei das Land kaum größer als Mecklenburg-Vorpommern ist. Die höchste Erhebung ist der im Norden des Landes gelegene, 4507 Meter hohe Karisimbi, der zu den Virunga-Vulkanen gehört – die Heimat der Berggorillas, die dort in freier Wildbahn leben.Die Kaffees werden nass aufbereitet, zählen somit zu den gewaschenen Arabicas. Es folgt die Trocknung in der Sonne und anschließende Qualitätskontrolle, bzw. die Sortierung nach der Größe.Wir haben uns für den Taba-Estate aus dem zentralen Hochplateau Ruandas entschieden und ihn als einen Kaffee mit einem klassischen blumig-fruchtigem Aroma wahrgenommen, der von einem mildsüßen Geschmack und einem Unterton von Ahornsirup und Pistatien, begleitet wird.Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem kleinen Land eine relativ große Vielfalt an Geschmacksprofilen zu finden ist. Nach einem mehrtätigen Herumexperimentieren mit unserem Proberöster sind wir zu dem Ergebnis angelangt, dass mit dem Röstgrad City Plus bis Full City die fruchtige Noten besonders zur Geltung kommen und ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen einer lebendigen Säure und Süße gegeben ist.Ein vollmundiger Kaffee mit milder Gewürz-Note, ohne die fruchtige Süße zu beeinträchtigen und zarten cremigen Texturen. Kaffeebezeichnung: Taba EstateKlassifizierung: AA / SHG / EPVarietäten: Red Bourbon (100% Arabica)Anbaugebiet: Zentralruanda Kigali / RuandaAnbauhöhe: 1700-1900m ü.M.
Australien | Skybury Tropic. Plant. Specialty Yellow Catuai
Eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Im Herzen einer der vielfältigsten und reichhaltigsten Landschaft Australiens in den Atherton Tablelands befindet sich die Skybury Tropical Plantation, auf der seit 1987 Kaffee, Papaya und Bananen angebaut werden. Die Plantage liegt gerade mal etwa 500-600m über dem Meeresspiegel, was für die Arabica-Pflanze extrem niedrig ist. Die Anbauhöhe ist in Australien jedoch praktisch unbedeutend, da dort die üblichen Schädlinge und Krankheiten nicht vorkommen, die den Kaffeesträuchern gefährlich werden könnten.Auf der Kaffeeplantage westlich von Mareeba wurde eine einzigartige Nassverarbeitung entwickelt, mit der die Geschmacksnuancen des Skybury Kaffees verfeinert, bzw. sozusagen „geformt“ werden. Möglich ist das durch effektive Arbeitsprozesse direkt nach der Ernte, bei der die Zeitspanne bis zur Trocknung der Rohkaffeebohnen auf maximal eine Stunde verkürzt wurde, während weltweit dafür eine Dauer von 4 bis zu 10 Tagen benötigt wird. Durch diese extrem kurze Fermentationszeit, bzw. deren Unterbrechung während der Nassverarbeitung, belässt man die Pektinschichten (Mucilage) auf den Kaffeebohnen. Beim Röstvorgang karamellisiert die dünne Schicht und gibt einen süßen Schokoladengeschmack ab. Im Wesentlichen versucht man dadurch, den Geschmack der Bohne, wie sie auf dem Baum war, zu erhalten.Aufgrund seiner weltweiten Beliebtheit und zugleich relativ geringen Erntemengen sind die Rohkaffeepreise des Skybury Kaffee leider stetig gestiegen – eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador | Valle de Vilcabamba | Finca La Marquesa
Aus den Händen von FamilienIm Süden Ecuadors in einem idyllischen Hochtal auf 1.500 Meter Höhe, umgeben von mächtigen Bergen, liegt das kleine Dorf Vilcabamba. Auf Quechua, der Sprache der Incas, bedeutet der Name „ Das Heilige Tal“. Und tatsächlich steht dieser Ort unter einem besonderen Segen: Nirgends sonst in der westlichen Welt gibt es so viele Menschen, die weit über 100 Jahre alt werden und sich bester Gesundheit erfreuen. Generationen von Wissenschaftlern und Medizinern haben bereits versucht, dem Geheimnis der Langlebigkeit in Vilcabamba auf die Spur zu kommen. Vielleicht wirken das ideale Klima zwischen 18 und 22 Grad und das mineralhaltige Wasser der beiden Flüsse Vilcabamba und Chamba wie ein Lebenselixier. Oder es ist die besonders gute Luft, gereinigt durch die geheimnisvolle Pflanze „Huiclo“, die den Menschen außergewöhnliche Kräfte verleiht. Eine eindeutige Erklärung konnte nie gefunden werden.Fest steht nur, dass an diesem Ort, fern von täglicher Hektik und Stress, Besucher aus aller Welt zur Ruhe kommen und sich vom harmonischen Miteinander und der Lebensfreude der Menschen in Vilcabamba anstecken lassen.Der Kaffeeanbau hat für die Menschen in Vilcabamba eine lange Tradition.Julia Avelina León, die mit ihren 97 Jahren bereits mehrfache Urgroßmutter ist, hegt eine große Leidenschaft für die kostbare Bohne: „ Wenn ich keinen Kaffee trinken dürfte, würde mir eines der schönsten Dinge in meinem Leben fehlen.“ Die Kleinbauern von Vilcabamba bauen an den Berghängen dieses magischen Ortes besten Arabica-Kaffee an, der auch für sie selbst ein Genussmittel von großem Wert darstellt. Dafür pflücken die Familien zur Erntezeit zwischen Juni und Oktober nur die reifen, roten Kaffeekirschen, die im Wasser der nahe gelegenen Bergflüsse gewaschen und von ihrem Fruchtfleisch befreit werden. Danach werden die entpulpten Kaffeebohnen in der Sonne langsam getrocknet und sorgfältig von Hand verlesen. BeschreibungEs entsteht ein Kaffee von herausragender Qualität.Da der Anbau von Kaffee in Vilcabamba in erster Linie Handarbeit und „Familiensache“ ist, werden Jahr für Jahr nur kleine Mengen dieses Kaffees produziert.Frisch geröstet und aufgegossen, beeindruckt der Vilcabamba den Kaffeegenießer zunächst durch seine frischen, leicht fruchtigen Töne, die dann in einem lang anhaltenden, weichen und doch intensiven Kaffeearoma langsam ausklingen. Die deutsche GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) unterstützt, im Auftrag der Bundesregierung Deutschland, die Kaffeebauern von Vilcabamba und ermöglicht ihnen, diese außergewöhnliche Qualität herzustellen und direkt zu vermarkten.
Brasilien | Doce Diamantina | Cerrado Minas Gerais
Der "süße Diamant" - Doce DiamantinaIn der savannenreichen Region Cerrado, im südwestlichen Bundesstaat Minas Gerais gedeiht dieser "süße Diamant", der Doce Diamantina-Kaffee. Die Cerrados liegen zwischen Amazonien, Atlantikwäldern und dem Pantanal. Sie ist die größte Savannenregion in Südamerika. Unter den trockenen Graslandschaften und Gebüschen findet man große Säugetiere wie z.B. Jaguare, Ameisenbären und Riesengürteltiere. Hunderte von Vogelarten, darunter die rotbeinigen Seriema, der vom Aussterben bedrohte Spixara und viele mehr, finden Schutz in dieser Region. Es gibt hier über 10.000 Pflanzenarten, von denen fast die Hälfte nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.Die Cerrado-Region wird seit über 50 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, so dass die Farmer und Kooperativen eng zusammen arbeiten. Strenge Kontrollen und ständige Überwachung der Verarbeitungsschritte garantieren eine konstant sehr gute Qualität. Die Aufbereitung erfolgt "natural". Die reifen Kirschen werden in der Sonne getrocknet und dabei kontinuierlich gewendet.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Äthiopien Limu Specialty Coffee | Tega & Tula Coffee Farm
THE ORIGIN OF TEGA & TULALimu Spezialitätenkaffee100% Arabica / Varietät HeirloomEtwa 460 km südwestlich von Addis Abeba, im Herzen des Kafa-Biosphärenreservats, liegt der dichte und wilde Bonga-Dschungel von Gembo Woreda, ein Naturschutzgebiet, das von der UNESCO für seine unvergleichliche Schönheit, seinen Charakter und sein Erbe anerkannt wurde. Eine der einzigartigen Qualitäten dieses geheiligten Dschungels (Kafa-Biosphärenreservat) ist, dass hier die berühmte und uralte Entstehungsgeschichte des Arabica-Kaffees ihren Ursprung hat. Außerdem gibt es in diesem Hotspot der biologischen Vielfalt fast 5.000 wilde Sorten dieser Pflanze.Im Kafa-Biosphärenreservat etablierte sich die Tega and Tula Special Coffee Farm Agro industry PLC zunächst als einer der schnell wachsenden und modernen Kaffeeproduzenten, Verarbeiter und Exporteure von Arabica-Spezialitätenkaffee nach dem FairChain-Geschäftsmodell. Bald darauf dehnte das Unternehmen seine Aktivitäten auf das Sheka-Biosphärenreservat, das auch von der UNESCO anerkannt ist, und auf die Guji-Zone aus, ein Gebiet, das für den Anbau der berühmten Kaffeesorte bekannt ist und eine perfekte Kombination aus Höhenlage, gleichmäßigen Niederschlägen, fruchtbaren Böden und reichhaltigen Nährstoffen aufweist. Gegenwärtig bewirtschaften wir mehrere Kaffeefarmen und Waschstationen, die in den drei Gebieten mit denselben Agrarökologien verteilt sind.Auf der ökologisch bewirtschafteten Tega & Tula Farm werden selbstverständlich keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt.Anbau auf 1830-1890 m ü.M.Auf diesen Höhenlagen reift der Limu Kaffee Heirloom langsamer und entwickelt sein besonders ausgeprägtes blumig-florales Aroma.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Kolumbien Supremo CO2-entkoffeiniert
Unser Kolumbien Supremo-Kaffee ist von exzellenter Qualität und stammt aus dem Hochland rund um Medellín im Departamento Antioquia. Die kleinen, familiengeführten Plantagen liegen auf bis zu 2000m über dem Meeresspiegel, so dass eine langsame Reifung der Kaffeekirschen garantiert ist. Die Ernte erfolgt natürlich in Handarbeit, mehrmals während einer Erntesaison.Die Entkoffeinierung des Rohkaffees erfolgte mittels der CO2 – Methode. Dieses Verfahren ist relativ aufwendig und kostenintensiv, dafür aber das Ergebnis absolut qualitativ. Es wurde im Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr erfunden und ist derzeit das Einzige, das auch für BIO-Kaffes zugelassen ist. Der Geschmack des gerösteten Kaffees entspricht ohne nennenswerte Abstriche demjenigen von koffeinhaltigen Kaffee.Ein ausgewogener, mittelkräftiger Kaffee mit einer milden Säure und vollem Geschmack – trotz des Entkoffeinierungsprozesses. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.Unser Kommentar zum Thema Entkoffeinierung:In der industriellen Kurzzeit-Kaffeeröstung (Massenproduktion) wird überwiegend Dichlormethan zum Entkoffeinieren verwendet - die günstige Variante also und "bedenkliche", so unsere Meinung. Der Stoff ist sehr giftig und wahrscheinlich krebserregend. Dichlormethan gilt als „technischer Hilfsstoff“, der einem Lebensmittel zugefügt und später wieder entfernt wird. Technisch unvermeidbare Spuren können dabei im Lebensmittel verbleiben. Die vorgeschriebene Höchstmenge beträgt zwei Milligramm pro Kilogramm gerösteter Kaffee. Im Gegensatz zu Zusatzstoffen müssen technische Hilfsstoffe nicht im Zutatenverzeichnis stehen und auch nicht mit der Menge gekennzeichnet werden. Unsere Meinung: gesetzlich vorgeschriebene Höchstmengen von Giftstoffen in Lebensmittels sind immer moralisch bedenklich, insbesondere, wenn diese ganz vermeidbar sind.Die Kaffeerösterei Docklands-Coffee bietet ausschließlich CO2-entkoffeinierten Kaffee an.
Papua-Neuguinea | Sigri Estate | Western Highlands
Sigri EstateDer Ursprung des Kaffeeanbaus auf Papua-Neuguinea liegt um etwa 1927, als die Kaffeesamen des Jamaica Blue Mountains-Kaffees auf die Insel geschmuggelt und angepflanzt wurden.Die Sigri-Plantage liegt im Whagi Valley in der Provinz Western Highlands auf einer Höhe von etwa 1300-1900m. Die einzigartigen klimatischen Bedingungen unterhalb des Äquators eignen sich hervorragend für den Kaffeeanbau. Die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Auf dem Sigri Estate wurden strenge Vorschriften zum Schutz der Fauna eingeführt.Darüber hinaus gehört es zur Selbstverständlichkeit, sich an sozialen Projekten zu beteiligen. Sigri Estate unterstützt Gemeindeaktivitäten, Schulen, Kirchen und medizinische Einrichtungen. Für die Kaffeepflücker stehen kostenlose Gesundheitsversorgung und Wohnmöglichkeit zur Verfügung und deren Kinder natürlich kostenlose Schulbildung.Der Kaffee ist durch seinen samtigen Körper, ausgewogene Säure, fruchtigen Aromen und zitrusartigen Abgang einfach beeindruckend. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Panama | Garrido´s Estates | Boquete District MicroClimate
Kaffeespezialität aus der berühmten Anbauregion BoqueteIm Westen des Landes, etwa 500km von Panama-Stadt entfernt, in der Boquete-Region, herrschen perfekte Bedingungen für den Anbau hochwertiger Kaffeesorten. Eine atemberaubende Vulkanlandschaft mit dem Vulkan Barú, dem höchsten Berg des Landes mit einer Höhe von 3.477 m ü.M., spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die mineralstoffreichen Vulkanböden der Kaffeeplantagen, die Anbauhöhe von 1500-1750 m ü.M., teilweise sogar auf den Vulkanhängen aufwärts bis etwa 2200 m ü.M. und ein gemäßigtes Klima mit ständigen Regenfallen und vorhersehbaren Trockenperioden hat die Region zwischen dem atlantischen und pazifischen Ozean weltberühmt gemacht. Die Kaffeebauer in Panama haben diese Fakten bereits vor Jahrzehnten erkannt, denn als ein kleines Land gegenüber den Kaffeenachbarn Brasilien und Kolumbien konnten sie sich einzig und allein durch die Qualität abheben.Wir beziehen unseren Boquete-Kaffee von Garrido Estate, einem Familienunternehmen, das sich auf Kaffeespezialitätenkonzentriert und den Anbau in Mischkulturen bevorzugt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter schattenspendenden Grapefruit- und Orangenbäumen. Niedrige Temperaturen auf den Anbauhöhen verlangsamen das Reifen der Kaffeekirschen, womit eine exzellente Kaffeequalität erreicht wird. Als natürliches Düngemittel werden das Fruchtfleisch und Kaffeeschalen verwendet. Die Ernte erfolgt in aufwendiger Handarbeit, wobei jeweils nur die reifen Kirschen gepflückt werden.Charakteristische Cuping-Noten umfassen insbesondere Zitrusfrüchte mit blumigen und dezenten kräuterartigen Nuancen. Dieser feinwürzig-süßer Kaffee hat eine angenehme milde Säure mit einem vollmundigen, sehr cremigen Mundgefühl. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Jamaica Blue Mountain | Clifton Mount Estate 100% sortenrein
Jamaica Blue Mountain-Kaffee ist nach wie vor, einer der seltensten und meistgefragtesten Gourmetkaffees der Welt. Nachweislich wurde Kaffee von der Insel Martinique im Jahre 1728 nach Jamaica eingeführt (mehr noch: geschmuggelt); jedoch wurden die ersten Kaffeepflanzen erst um 1838 von ehemaligen Sklaven kultiviert, als die Sklaverei auf dem britischen Territorium abgeschafft wurde. Entlang der Ostküste der Insel verläuft eine weitreichende Berglandschaft, die den Namen "Blue Mountain" trägt. Den Namen "Blue Mountain" erhielt diese Bergregion, weil die teils bis zu 1.700m über dem Meeresspiegel gelegenen Bergspitzen von einem permanenten Nebel umgeben sind, wodurch sie von der Ferne betrachtet stets etwas bläulich aussehen. Dieses atemberaubende optische Highlight ist ein extrem wichtiger Faktor und für den einzigartigen Geschmack verantwortlich. Da es im Prinzip kaum zu einer direkten Sonneneinstrahlung auf die Kaffeebäume kommt, zieht sich der Reifeprozess der Kaffeekirschen teilweise bis zu 10 Monaten. Der nährstoffreiche Vulkanboden, das sehr feuchte und kalte Klima mit regelmäßigen Niederschlägen harmonieren mit den Vorteilen des dichten blauen Bergnebels und garantieren weltweit nur in dieser geographischen Region die perfekten Kaffeeanbau-Eigenschaften.Das Anbaugebiet in den Hochlagen Jamaikas umfasst gerade einmal 1.300 Hektar und bringt im Jahr eine Ernte von nur 1.000 Tonnen hervor. Nur Kaffee, der in genau dieser Region wächst, darf "100% Jamaica Blue Mountain" genannt werden. Jamaica Blue Mountain-Kaffee ist übrigens der einzige Kaffee, der als Rohkaffee im Holzfass (zu 70 Kg, 30 Kg und 15 Kg) exportiert wird. Eine besonders fein-milde Säure, ein sehr klarer Geschmack, eine ungewöhnliche Süße sowie ein exzellenter Körper mit einer wunderbaren Fülle zeichnen diesen Spitzenkaffee aus. In der Tasse entfaltet der Kaffee eine dezente Kakao-Note mit leicht süßlichen Mandel-Note.Eine Kaffeerarität, die man unbedingt einmal im Leben probieren sollte!
Inhalt: 0.5 Kg (282,40 € / 1 Kg)
Indien | Kalledevarapura Estate | Karnataka Chikmagalur
Kalledevarapura Estate liegt an den malerischen Bababudan-Bergen im Distrikt Chickmagular (Bundesstaat Karnataka) und wird von den bekannten Western Ghats, einem Touristenparadies, eingenommen. Die Farm wurde bereits um das Jahr 1865 von den Briten gegründet und wird seit 1950 von der Familie Shankar bewirtschaftet. Die Plantage ist eine polykulturelle Waldfarm und befindet sich auf einer Höhe zwischen 1150 bis 1400m über dem Meeresspiegel. Die Kultivierung erfolgt ohne Einsatz von Pestiziden, Herbiziden oder synthetischen Düngemitteln. Während der Erntezeit von Dezember bis März werden jeweils nur die reifen Kaffeekirschen per Hand gepflückt. Den Mitarbeitern der Farm steht kostenlose Unterkunft zur Verfügung. Das Anwesen bietet auch medizinische Einrichtungen, Mutterschaftsleistungen sowie eine Kinderkrippe und Schule. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien Monsooned Malabar | Karnataka Malabar Coast
Monsooning Kaffee von der Malabar-Küste!Der erste Blick auf die Bohnen des Rohkaffees der Arabica Sorte Monsooned Malabar hat schon viele Kaffeeliebhaber verwundert. Es fällt sofort auf, dass bei diesem Kaffee die Bohne keine grünliche Farbe aufweisen. Sie sind sehr hell, größer und wesentlich leichter als übliche Rohbohnen.Er ist im Aroma und Geschmack etwas Besonderes, denn seine Aufbereitung erfolgt völlig anders als bei anderen Kaffees. Die Gründe dafür liegen in der Transportgeschichte von Kaffee.Monsooning AufbereitungIm 17. Jahrhundert war der Transport von Kaffee vor allem eines – Zeit raubend. Die Route der Segelschiffe nach Europa führte um das Kap der Guten Hoffnung und dauert fast ein halbes Jahr. Während der monatelangen Überfahrt transportierte man die Kaffees bzw. Kaffeebohnen in Holzkisten. Sie waren zwangsläufig der feuchten salzigen Seeluft ausgesetzt und nahmen viel Feuchtigkeit auf.Durch die dabei ablaufenden chemischen Prozesse veränderten sie nicht nur ihren ursprünglichen Geschmack, sondern verloren auch ihre grüne Farbe. Sie wurden strohartig gelb. Bei den Europäern galten diese Bohnen als sehr exklusiv und waren ausgesprochen beliebt. Moderne Schiffe und der Suez Kanal verkürzten die Transportzeit deutlich auf ca. 18-20 Tage. Gleichzeitig war dies zeitlich für den Kaffee zu kurz für die bisherigen Veränderungen. Er schmeckte plötzlich anders. Kaffeeliebhaber wollten jedoch ihren Kaffee wie bisher trinken und vermißten den gewohnten Geschmack.Aufgrund dieser Nachfrage wurde versucht, die Geschmacksveränderungen des Kaffees während des Transportes mit den Segelschiffen, durch eine spezielle Aufbereitung nachzuempfinden.Die früheren Fermentationsprozesse während des Transportes, werden heute kontrolliert nochmals nach der Trocknung durch erneutes Befeuchten der Bohnen in Gang gesetzt.Zwar beeinflusst die Catimor-Varietät, eine Kreuzung zwischen Timorkaffee und Caturra, den Kaffee ganz ähnlich, aber leider nur in geringem Maße. Ein vergleichbares Ergebnis erbringt nur Monsooning Kaffee, eine spezielle Reifemethode, die an der Küste von Malabar praktiziert wird. Sie dauert bis zu vier Monate. Mittlerweile wurde dort diese Technik zu einem aufwändigen Veredelungsverfahren perfektioniert.Die Kaffeekirschen werden geschält und als Pergamino bzw. Pergamentkaffee auf dem Boden offener Lagerhallen in dünnen Schichten zur Trocknung ausgebreitet. Dabei sind die Kaffeebohnen den regenfeuchten, warmen Monsunwinden ausgesetzt. Die „rohen“ Bohnen quellen langsam auf, verändern sich farblich bis zu einem hellen Gelb und entwickeln ihre einzigartigen, intensiven Geschmackseigenschaften. Erst nach einer weiteren Auslese der Kaffeebohnen kommen diese für den Transport zur Abfüllung in die traditionellen Kaffeesäcke.Monsooned Malabar Kaffee hat einen etwas schweren Körper, extrem wenig Säure und ist dadurch mild. Trotz ihrer Milde verfügt der Kaffee über einen feinwürzigem Geschmack und volles Aroma. Nussig-vegetale Noten, vereint mit dezenten schokoladigen Nuancen begeistern mit ganz eigener Charakteristik.
Hawaii USA | 100% Kona Coffee | extra fancy
100% Hawaii KonaExtra Fancy (highest grade) Kona Coffee BeltDer Kaffee wird auf recht jungen, mineralischen Vulkanboden angebaut, umgeben von Orchideen, Limonen- und Macadamiabäumen. Die feuchte Luft des Pazifiks, die konstanten und besonderen klimatischen Bedingungen im "Kona Kaffee Gürtel“ ermöglicht die Kultivierung eines außergewöhnlichen Kaffees. Das Wechselspiel der Passatwinde, der Nebelschwaden und die intensive Sonneneinstrahlung bieten entlang der Vulkane Hualālai and Mauna Loa, wo die Kaffeepflanzen gedeihen, perfekte Wachstumsbedingungen, die sonst nirgends weltweit zu finden sind. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Guatemala | Genuine Antigua | Los Volcanes
GENUINE ANTIGUA COFFEEDie Kaffeeplantagen Guatemalas befinden sich größtenteils im Süden an den vulkanischen Berghängen der Sierra Madre, teilweise bis zu 2000m ü.M.Die wunderschöne Landschaft um die Antigua-Region ist von zahlreichen Vulkanen geprägt, u.a. Volcán Acatenango (3.976m), Volcán de Fuego (3.763m) und Volcán de Agua (3760m). Der Fuego ist einer der aktivsten Vulkane Guatemalas. Größere Ausbrüche sind selten, jedoch stehen über dem Krater meistens Rauchwolken. Die Aktivität der Vulkane hat natürlich Auswirkungen auf den Geschmack des Kaffees, der sich in angenehm-dezenten rauchigen Noten wiederspiegelt. Die fruchtbaren Böden bieten ideale Voraussetzungen für die Arabica-Bohnen der Varietät Caturra. Tropische Berg- und Nebelwälder bedecken die Region um Antigua und unter den Schattenbäumen wird der langsame Reifeprozess der Kaffeekirschen begünstigt, der sich auf die einzigartige Qualität des Kaffees auswirkt. Ganzjähriges mildes Klima und ausreichende Niederschläge bieten beste Voraussetzungen für den Antigua-Los Volcanes-Kaffee.Ein würziger, vollmundiger Kaffee, herzhaft-ausgewogen. Er wird von einer feinen fruchtiger Säure und einer sehr guten Fülle geprägt.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.