Rohkaffee: Hochwertige Bohnen für individuelle Röstungen
Unsere Rösterei liefert Dir Rohkaffee in hoher Qualität für Deine eigene Röstung. Ob Afrika, Südamerika, Indonesion oder Indien, Du hast die Wahl!
Mexiko | Finca Las Chicharras | School Project | Chiapas
Mexiko Finca Las Chicharras School ProjectDie Finca Las Chicharras liegt im Bezirk Angel Albino Corzo, direkt am Biosphärenreservat El Triunfo in den Bergen der Sierra Madre de Chiapas, im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, der an Guatemala grenzt. Die robuste, bergige Heimat der Kaffeepflanzen Arabica ist von den Stürmen des Pazifiks abgeschirmt und dennoch regen- und sonnenreich. Die eisenreichen, vulkanischen Böden dieser Region sind ideal für den Anbau von hervorragendem Kaffee. Der Kaffee wird auf ca. 1200-1600m hohen Lagen angebaut. Die Ernte erfolgt natürlich selektionsmäßig in Handarbeit. Ebenso sorgfältig ist die strenge Qualitätskontrolle. Er hat die Güteklassifizierungen SHG (strictly high grown), also ausschließlich Hochlandkaffee und EP (european preparation), eine für den europäischen Markt optimierte Aufbereitung. Der Cup of Excellence - die höchste Auszeichnung für einen KaffeeDer Kaffee der Finca Las Chicharras belegte im Jahr 2018 den 5-ten Platz beim Cup of Excellence, dem bekanntlich weltweit angesehensten und anerkanntesten Wettbewerb für Specialty Coffee. Eine internationale Kaffeeexperten-Jury beurteilt in einer mehrwöchigen Blindverkostung die besten Kaffees der Welt. Die Anforderungen sind dabei sehr hoch, sodass nur wenige Kaffees ausgezeichnet werden. Das Erreichen der Top 10 bei diesem Wettbewerb ist für die jeweilige Plantage ein bedeutsamer wirtschaftlicher Erfolg. E-Café Chiapas & die Plantage Las ChicharrasCafé Chiapas ist eine ONG „Organización No Gubernamental“ - eine private, unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation, welche soziale und gesellschaftspolitische Zwecke verfolgt. Die Plantage Las Chicharras ist eine Tochtergesellschaft von E-Café, deren Vision es ist, die Armut durch die Zusammenarbeit mit indigenen Kaffeebauern in Chiapas zu beenden und die Qualität des Kaffees zu verbessern. Die Organisation setzt sich für die Verbesserung von Bildung, Gesundheit und Lebensqualität im Bundesstaat Chiapas ein. Im Gegensatz zu anderen Kaffeeexporteuren, deren Ziel es ist, den Kaffee so billig wie möglich zu kaufen, arbeitet E-Café mit kleinen Kaffeebauern als Partner zusammen, um ihnen die Bezahlung zu bieten, die sie wirklich verdienen. E-Café & Finca Las Chicharras gründete mit Unterstützung von Rohkaffeehändler Benecke Coffee eine Schule in La Trinitaria, Chiapas. Außergewöhnlich ist, dass die Schüler sehr gute Englischkenntnisse erlernen und über 90% der Absolventen anschließend ein College besuchen. Das Ziel für die Zukunft ist es, weitere Unterrichtsräume rund um die Farm zu errichten, da sie in den Bergen liegt und ein Schulbesuch in der nächstgelegenen Stadt Jaltenango eine rund zweistündige Dauer beansprucht. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien Cherry AB Canephora Robusta | Tamil Nadu
Cherry Balehonnur Robusta aus dem Bundesstaat Tamil Nadu Die Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephorader Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien | Fazenda São Silvestre | Yellow Icatú
Specialty Coffee aus BrasilienMit über hundert Jahren Erfahrung in der Herstellung von qualitativ hochwertigen Kaffees gründete die Familie Andrade Anfang der 1990er Jahre die Farm Sao Silvestre. Sie liegt im Norden von Minas Gerais, in einem Gebiet, das als Cerrado Mineiro bekannt ist. Die Farm liegt in Höhenlagen zwischen 1.100 und 1.200 Metern, was durch die perfekte Balance zwischen Regen- und Trockenzeit ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau bietet.Kontinuierliche Verbesserungen der Produktion führte sowohl zu Erfolgen beim weltbekannten Cup of Excellence als auch beim Regiao do Cerrado – Wettbewerb. Das Ergerbnis: ein Speciality Coffee, also Bohnen von höchster Qualität und best bewertetem Geschmack, die sowohl in Brasilien als auch international geschätzt werden.Die Farm São Silvestre beteiligt sich seit Jahrzehnten durch Spenden und die Bereitstellung von medizinischen Geräten an der Aufrechterhaltung der Patientenversorgung des örtlichen Krankenhauses Santa Casa de Misericordia bei. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien Capim Branco Yellow Catuaí | Cerrado Mineiro
Speciality Coffee aus BrasilienDie preisgekrönte Fazenda Capim Branco ist seit 1901 im Besitz der Familie Andrade und eine der ältesten Spezialitätenkaffeefarmen Brasiliens. Die Familie produziert seit mehr als einem Jahrhundert Kaffee mit Leidenschaft und Respekt vor der Natur. Ismael Jose de Andrade führt das Unternehmen ABEX (Andrade Brother Exportacion) seit Jahren mit seinem Bruder Eduardo. Die Farm liegt in der Nähe von Carmo de Paranaiba, auf dem Hochplateu Cerrado Mineiro im Norden des Bundesstaates Minas Gerais, an der Grenze zum Bundesstaat Bahia. Es ist Brasiliens erste Kaffeeanbauregion, die den Status einer Ursprungsbezeichnung erhalten hat, was ihr eine ähnliche Bedeutung, wie berühmte Weinanbaugebiete verleiht.Die Region Cerrado Mineiro erstreckt sich von 1.100 bis 1.250 Metern über dem Meeresspiegel und bietet aufgrund der perfekten Balance von Regen- und Trockenzeit ideale Bedingungen für die Kaffeeproduktion. Die Böden der Fazenda Capim Branco sind vulkanisch und ein Großteil der Farm ist mit der Varität Yellow Catuaí bepflanzt, die in dieser Umgebung gedeiht. Eine aufmerksame Pflege, wie sie die Familie Andrade betreibt, sorgt für eine gleichmäßige Blüte & Reifung und schafft so hervorragende Voraussetzungen für die Verarbeitung des Kaffees auf trockene, natürliche Weise, ohne Wasserverbrauch. In diesem Fall werden reife Kirschen auf Hochbeeten getrocknet, wo die Trocknung langsamer erfolgt, was zu einem hochwertigeren und gleichmäßigeren Kaffee führt. Die verbesserte Belüftung hemmt das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen (Fermentation) besser, wodurch ein süßer, fruchtiger Kaffee entsteht. In Kombination mit den natürlichen Bedingungen der Region, sorgfältigem Anbaumanagement, vorausschauender Anbauplanung und Nachernteauswahl ist das Endergebnis aller landwirtschaftlichen Betriebe der Familie Andrade ein preisgekrönter Kaffee von ausgezeichneter Qualität, der weltweit geschätzt wird. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien | Parchment Perlbohnen | Canephora Robusta
PERLBOHNEN - Canephora / "Robusta" aus IndienDie Coffea Canephora, von den Kaffeebörsen und weltweiten Kaffeeorganisationen fälschlicherweise als „Robusta“ verbreitet, wird sehr oft unterschätzt und ihr die Qualität abgesprochen. Korrekterweise müssten wir von Coffea Arabica (ca.65% Weltmarktanteil) und Coffea Canephora (ca.35% Weltmarktanteil) sprechen. Daneben existieren noch weitere etwa 130 Coffea-Gattungen in der Familie der Rubiaceae, wie z.B. Coffea Liberica, die jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Zu den am häufigsten angebauten Varietäten der Coffea Canephora gehört übrigens der „Conillon“ und stammt ursprünglich aus Madagaskar.Um es richtig zu stellen, hier vier entscheidende Fakten:bei Robusta handelt es sich lediglich um eine Varietät der Coffea Canephora viele sprechen von Robusta, meinen aber (oft ohne es zu wissen) die Canephora der Weltmarktanteil der Varietät Robusta macht nur einen Bruchteil der angebauten Coffea Canephora ausdie Canephora ist grundsätzlich kein minderwertiger Kaffee Fangen wir bei dem letzten Punkt an: Qualität. Die verbreitete Meinung, dass es sich bei Canephora (dem umgangssprachlichen „Robusta“ also) um einen minderwertigen Kaffee handelt, trifft absolut nicht zu. Ein sorgsam angebauter und nass aufbereiteter Canephora hat ihre ganz individuellen Vorzüge und ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Dieser hängt insbesondere von der Röstung ab. Aufgrund des höheren Koffeingehaltes der Canephora von 1,7 bis 4,5% (gegenüber Coffea Arabica, das bei 0,8 bis 1,4% liegt) und des geringeren Zuckeranteils von 3-7% (bei Arabica 6-9%) muss der Kaffee vorsichtig länger geröstet werden. Dadurch wird der durchaus gewünschte erdig bis leicht bitter wahrgenommene Geschmack weicher und behält dennoch eine dezente Süße bei. Natürlich kann die Canephora durch ihre genetische Beschaffenheit (22 Chromosomen gegenüber 44 bei Arabica) nicht die aromatische Geschmacksvielfalt aufweisen und in dieser Hinsicht mit der Arabica „konkurieren“, aber das wäre der bekannte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.Die hochwertigsten Canephora-Sorten kommen übrigens aus Indien und Uganda. Diese beiden Länder haben ein aufwendiges und hochqualitatives Aufbereitungssystem eingeführt. Auch der Anbau erfolgt unter größter Sorgfalt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen und geerntet wird mehrmals während der Ernte in aufwendiger Handarbeit. Parchment Perlbohnen-Canephora besitzt wunderbar würzig-nussige Noten, eine füllige Crema mit Kakao-Nuancen im Abgang und ist sehr säurearm. Dieser 100% Canephora-Röstkaffee ist hervorragend für die harten Espressotrinker geeignet oder als Beimischung, um einen Arabica-Espresso noch zu verstärken damit auch der Geschmack z.B. in einem Latte Machhiato von Kaffee noch durch kommt und nicht nur nach Milch schmeckt. Mit dem Parchment Canephora können Sie Ihren eigenen Espresso-Blend zu Hause zusammen mixen, wenn Sie die Crema und Koffein besonders schätzen. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega | Cerro El Arenal
Finca La Orquidea im Naturschutzreservat Cerro El ArenalDie Finca La Orquidea ist unglaublich gepflegt und vollständig in die umliegende Natur eingebettet. Etwa 80% der Farmfläche befindet sich auf geschütztem Berggebiet, das zum Naturschutzreservat Cerro El Arenal gehört. Das Hochmassiv liegt zwischen den Städten Matagalpa und Jinotega. Im Norden grenzt es an den Apanás-See, im Osten an den oberen Tuma-Fluss, im Süden an das Matagalpa-Tal und im Westen mit den Tälern von Jinotega und Parsila.Der Farmbesitzer Arjen Roersma kam vor einigen Jahren nach Nicaragua, um an Wasserprojekten zu arbeiten. Wie viele andere, so auch er verliebte sich in das Land und blieb dort. Mit der kleinen, sehr gepflegten Finca La Orquidea betreibt er ein Öko-Tourismus-Unternehmen in Matagalpa und lebt zusammen mit seiner Frau in den ruhigen Bergen von Aranjuez.Das Hauptziel der Farm ist es, die natürliche Vielfalt des Gebiets zu erhalten und ein Gleichgewicht zwischen einer qualitativ hochwertigen Kaffeeernte und der Harmonie mit der natürlichen Umgebung und ihrer wilden Fauna zu finden.Der Kaffeeanbau begann auf einer Fläche von etwa vier Hektar als Hobby. Die relativ geringen Erträge wurden an die umliegenden, regionalen Restaurants und Cafés verkauft. Eine ertragsreiche Ernte jedoch veränderte alles und vor allem die Qualität des Rohkaffees überzeugte auf internationaler Ebene.In der Zwischenzeit ist Arjen Roersma auf dem Weg neue Sorten und Varietäten anzupflanzen, die Infrastruktur der Nassmühle zu verbessern und viele weitere Vorhaben stehen auf dem Plan. Auch die Fläche der Farm hat sich mittlerweile auf 17 Hektar erhöht, hauptsächlich agrarökologisch geschützter Waldgebiet.Eines hat sich aber im Laufe der jungen Farmgeschichte nicht geändert: das Selbstverständnis für den Schutz des Ökosystems des umliegenden Reservates Cerro El Arenal mit seinem biologischen Reichtum an Fauna und Flora. Trotz der wirtschaftlichen Aspekte hat der Umweltschutz absolute Priorität und wird von allen Landbesitzern sowie Bewohnern des Naturschutzgebietes streng befolgt.Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht, denn die Mengen dieses Kaffees aus dem tropischen Nebelwald Nicaraguas sind nur begrenzt verfügbar. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Honduras | Santa Rosa de Copán | Montaña de Celaque
"Santa Rosa Coffee" - Qualität Pur von der Montaña de CelaqueDer Hochlandkaffee "Santa Rosa" stammt von außergewöhnlichen Kleinbauern, die in dem Gebiet rund um Stadt Santa Rosa de Copán zusammenarbeiten. Diese Region ist bekannt für die Erzeugung bemerkenswerter Kaffees mit zarten, süßen Kakaonoten.Die mineralreiche, fruchtbare Bodenbeschaffenheit, das Mikroklima und die Höhenlage von 1.200 bis 1.650 m ü.d.M. bieten ideale Anbauvoraussetzungen.Die ausgewählten, reifen Kaffeekirschen werden von Hand geerntet, gewaschen und in der Sonne getrocknet, um ihre natürlichen Aromen zu verstärken. Diese Sorgfalt zeigt sich in der feinen Tassenqualität.Das Washed-Verfahren unterstreicht seine Klarheit, so dass sich jeder Schluck sauber und ausgewogen anfühlt, aber dennoch reichhaltig und vollmundig ist. Beim Aufbrühen verströmt der Kaffee ein herrliches Aroma, das den Raum mit verlockenden Düften erfüllt. Er verströmt angenehme Noten von gerösteten Nüssen, süßem Toffee und dezenten auch fruchtig-zitrusartige Untertöne. Der Kaffee hinterlässt einen sauberen Nachgeschmack und sorgt für ein unvergessliches und angenehmes Kaffeeerlebnis.Sein außergewöhnlicher Geschmack in Verbindung mit dem Wissen, dass er mit Rücksicht auf die Umwelt produziert wird, macht ihn zu einer attraktiven Wahl für bewusste Kaffeetrinker, die pure Qualität schätzen.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien Fazenda Nossa Senhora de Fatima BIO
Fazenda Nossa Senhora de Fatima liegt in der fruchtbaren Region um Triangulo Mineiro, mitten in den berühmten Savannen Zentral-Brasiliens (Cerrados). Auf etwa 900-1000m ü.M. werden ausschließlich BIO-Kaffees angebaut. Ricardo Aguiar Resende, Kaffee-Landwirt in dritter Generation, leitet die Produktion zusammen mit seiner Frau Gisele. Die Kaffeefarm ist in ihrem Engagement für soziale und umweltfreundliche Projekte bekannt. Der Farmbesitzer ist nicht nur Kaffeeproduzent, sondern auch ein leidenschaftlicher Agronom, der in die Wiederaufforstung einheimischer Bäume investiert, um das Wachstum der heimischen Flora und Fauna zu fördern. Ein Teil des in der Farm produzierten Kaffees wird im Schatten angebaut, was für Brasilien sehr ungewöhnlich ist. Der Eigentümer hat sich darauf konzentriert, die Erträge und die Qualität des Kaffees zu verbessern, indem er reichhaltige organische Kompostdünger entwickelt und dabei Mikroorganismen verwendet, die auf dem Bauernhof verfügbar sind.Die Plantage ist für den Anbau sortenreiner Varietetän (Arabicas) international bekannt und hebt sich insbesondere qualitätsmäßig von anderen Kaffeeplantagen ab.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Burundi | Kavugangoma Farmers Cooperative | Muyinga
Im Herzen Afrikas am Tanganjikasee, dem zweittiefsten See der Welt, liegt Burundi, ein kleines Land mit großer Kaffeetradition. Das gesamte Land wird von einem Hochplateau durchzogen. Seine Böden vulkanischen Ursprungs und das tropisch-feuchte Klima bieten ideale Voraussetzungen für die Herstellung von außergewöhnlichen und sehr exotischen Kaffee. In Burundi gibt es keine großen Plantagen. Der Kaffee wird ausschließlich in kleinen Familienunternehmen angebaut.Der Kaffee aus Burundi zeigt ein sauberes, feines Aroma mit einem ausgewogenen Körper und einer dezenten fruchtigen Säure. Er ist wegen seinem fruchtig-süßen Geschmack mit besonderer blumigen Intensität sehr beliebt.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador Galápagos | San Cristóbal | Hacienda El Cafetal BIO
Die Rarität vom Galapagos-ArchipelDer zum Staatsgebiet von Ecuador gehörende Galapagos-Archipel mit 13 Inseln liegt etwa 1.000 km westlich von Ecuador. Bestehend aus einem lang erloschenen stark erodierten Vulkan, erhebt sich die 558qm; große Insel ´San Cristobal´ im Süd- Westen auf zu 730m. Das Wasser des im feuchten Hochland befindlichen Kratersees „El Junco“ dient zur Bewässerung der Vulkanhänge - wovon im Speziellen der dort wachsende Kaffee profitiert.Er besticht durch sein intensives, vollmundiges Aroma und besitzt eine leichte Säure mit fruchtig-süßlichen Noten.
Honduras | Marcala COMSA | Café Orgánico Marcala S.A. BIO
Die Kaffee-Kooperative COMSA (Café Orgánico Marcala S.A.) wurde im Dezember 2001 mit der Vision gegründet, innovative, alternative und insbesondere wirtschaftswachsende Entwicklungsmöglichkeiten für kleine, familiengeführte Kaffeefarmen zu schaffen. Es war gerade die Zeit der globalen Kaffeekrise, als die Weltmarktpreise den Tiefpunkt erreichten und es für die Landwirte unrentabel machte, ihren Kaffee zu ernten. In den Anfangsjahren kämpfte die Organisation mit den damals noch 62 Mitgliedern ums Überleben. Nachdem auf einer Kaffeemesse die außergewöhnlich gute Qualität des biologisch angebauten Rohkaffees entdeckt wurde, stieg stetig die Nachfrage weltweit. Inzwischen zählt die COMSA-Organisation knapp 1200 Kaffeebauer (Stand 2018), die ausschließlich biologisch-zertifizierten Kaffee produzieren. Im Jahr 2006 erwarb COMSA das Fairtrade-Zertifikat. Mit den zusätzlichen Einnahmen aus der Fairtrade-Prämie wurde in den letzten Jahren die Modernisierung der Aufbereitungsanlage finanziert, auch der Kauf mehrere Trockenöfen wurde möglich. Die mittlerweile gefestigte Genossenschaft unterstützt viele soziale Projekte, Schulen, das lokale Krankenhaus und vermittelt im eigenen Bildungszentrum sowohl Kindern als auch jungen Erwachsenen das ökologische Bewusstsein, den Respekt und Sorge für die Umwelt. Mit der Schaffung eines Schulgartens wurde z.B. für die Kinder eine Gelegenheit ermöglicht, außerhalb von Klassenzimmern und dem üblichen Grundlehrplan, einen praktischen und interessanten Prozess des Kaffeeanbaus vom Samen, über die Keimung bis zur Ernte zu live zu verfolgen – und so bereits im Grundschulalter den Umweltschutz und ökologischen Kaffeeanbau ins Bewusstsein zu rufen.Der Kaffee aus dem Umland von Marcala beeindruckt durch eine ausgeprägte Süße und einem blumigen Geschmack. Das vollmundig-kräftige Kaffeearoma ist geprägt von einem starken und komplexen Körper, fruchtigen Noten und Milchschokolade, begleitet von einer fein-fruchtigen, mittleren Säure.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Australien | Skybury Tropic. Plant. Specialty Yellow Catuai
Eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Im Herzen einer der vielfältigsten und reichhaltigsten Landschaft Australiens in den Atherton Tablelands befindet sich die Skybury Tropical Plantation, auf der seit 1987 Kaffee, Papaya und Bananen angebaut werden. Die Plantage liegt gerade mal etwa 500-600m über dem Meeresspiegel, was für die Arabica-Pflanze extrem niedrig ist. Die Anbauhöhe ist in Australien jedoch praktisch unbedeutend, da dort die üblichen Schädlinge und Krankheiten nicht vorkommen, die den Kaffeesträuchern gefährlich werden könnten.Auf der Kaffeeplantage westlich von Mareeba wurde eine einzigartige Nassverarbeitung entwickelt, mit der die Geschmacksnuancen des Skybury Kaffees verfeinert, bzw. sozusagen „geformt“ werden. Möglich ist das durch effektive Arbeitsprozesse direkt nach der Ernte, bei der die Zeitspanne bis zur Trocknung der Rohkaffeebohnen auf maximal eine Stunde verkürzt wurde, während weltweit dafür eine Dauer von 4 bis zu 10 Tagen benötigt wird. Durch diese extrem kurze Fermentationszeit, bzw. deren Unterbrechung während der Nassverarbeitung, belässt man die Pektinschichten (Mucilage) auf den Kaffeebohnen. Beim Röstvorgang karamellisiert die dünne Schicht und gibt einen süßen Schokoladengeschmack ab. Im Wesentlichen versucht man dadurch, den Geschmack der Bohne, wie sie auf dem Baum war, zu erhalten.Aufgrund seiner weltweiten Beliebtheit und zugleich relativ geringen Erntemengen sind die Rohkaffeepreise des Skybury Kaffee leider stetig gestiegen – eine absolute Kaffeerarität für Genießer.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
El Salvador | Altura El Borbollon | Region Volcán de Santa Ana
El Borbollon-Rohkaffee von der Cordillera de ApanecaDie Familie Alvarez, Inhaber von El Borbollon, kultiviert seit über 100 Jahren (in der vierten Generation) Kaffee in einer atemberaubenden Landschaft in El Salvador an. Die hervorragenden Wachstumsbedingungen und das Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Praktiken haben dazu beigetragen, Kaffeekirschen der Spitzenqualität zu ernten.Die handverlesenen Bohnen stammen aus den kleinen umliegenden Farmen der Region Santa Ana, unweit des Nationalparks Cerro Verde, in einer wunderschönen Gebirgslandschaft. Sie werden in traditionellen, von Hand geflochtenen Körben von speziell ausgewählten Pickern gesammelt, die nur die besten und voll ausgereiften Kaffeekirschen auswählen. Nach der gewaschenen Aufbereitung (fully washed) der Kaffeekirschen in der Verarbeitungsstation von El Borbollon werden sie in der Sonne getrocknet, bis sie die gewünschte Feuchtigkeit erreichen und anschließend in hölzernen Silos gelagert, wo sie ruhen, bis sie geschält werden. Nach dem so genannten Schälen, der Entfernung der Pergamenthaut durch Schälmaschinen, auch Hulling genannt, werden die Rohkaffeebohnen nochmals gereinigt und per Hand nach Größe, Dichte und Farbe sortiert. Anschließend erfolgt die Verpackung in Jutesäcke für den direkten Export.Der Kaffee beeindruckt mit schokoladig-süßen und leicht fruchtigen Nuancen, wobei wir bei der Verkostung auch dezent nussige Noten erkennen konnten.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Ecuador | Valle de Vilcabamba | Finca La Marquesa
Aus den Händen von FamilienIm Süden Ecuadors in einem idyllischen Hochtal auf 1.500 Meter Höhe, umgeben von mächtigen Bergen, liegt das kleine Dorf Vilcabamba. Auf Quechua, der Sprache der Incas, bedeutet der Name „ Das Heilige Tal“. Und tatsächlich steht dieser Ort unter einem besonderen Segen: Nirgends sonst in der westlichen Welt gibt es so viele Menschen, die weit über 100 Jahre alt werden und sich bester Gesundheit erfreuen. Generationen von Wissenschaftlern und Medizinern haben bereits versucht, dem Geheimnis der Langlebigkeit in Vilcabamba auf die Spur zu kommen. Vielleicht wirken das ideale Klima zwischen 18 und 22 Grad und das mineralhaltige Wasser der beiden Flüsse Vilcabamba und Chamba wie ein Lebenselixier. Oder es ist die besonders gute Luft, gereinigt durch die geheimnisvolle Pflanze „Huiclo“, die den Menschen außergewöhnliche Kräfte verleiht. Eine eindeutige Erklärung konnte nie gefunden werden.Fest steht nur, dass an diesem Ort, fern von täglicher Hektik und Stress, Besucher aus aller Welt zur Ruhe kommen und sich vom harmonischen Miteinander und der Lebensfreude der Menschen in Vilcabamba anstecken lassen.Der Kaffeeanbau hat für die Menschen in Vilcabamba eine lange Tradition.Julia Avelina León, die mit ihren 97 Jahren bereits mehrfache Urgroßmutter ist, hegt eine große Leidenschaft für die kostbare Bohne: „ Wenn ich keinen Kaffee trinken dürfte, würde mir eines der schönsten Dinge in meinem Leben fehlen.“ Die Kleinbauern von Vilcabamba bauen an den Berghängen dieses magischen Ortes besten Arabica-Kaffee an, der auch für sie selbst ein Genussmittel von großem Wert darstellt. Dafür pflücken die Familien zur Erntezeit zwischen Juni und Oktober nur die reifen, roten Kaffeekirschen, die im Wasser der nahe gelegenen Bergflüsse gewaschen und von ihrem Fruchtfleisch befreit werden. Danach werden die entpulpten Kaffeebohnen in der Sonne langsam getrocknet und sorgfältig von Hand verlesen. BeschreibungEs entsteht ein Kaffee von herausragender Qualität.Da der Anbau von Kaffee in Vilcabamba in erster Linie Handarbeit und „Familiensache“ ist, werden Jahr für Jahr nur kleine Mengen dieses Kaffees produziert.Frisch geröstet und aufgegossen, beeindruckt der Vilcabamba den Kaffeegenießer zunächst durch seine frischen, leicht fruchtigen Töne, die dann in einem lang anhaltenden, weichen und doch intensiven Kaffeearoma langsam ausklingen. Die deutsche GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) unterstützt, im Auftrag der Bundesregierung Deutschland, die Kaffeebauern von Vilcabamba und ermöglicht ihnen, diese außergewöhnliche Qualität herzustellen und direkt zu vermarkten.
Mexiko | Sierra Mariscal | Chiapas Motozintla BIO
Motozintla - BIO Hochlandkaffee von der Sierra MariscalDieser ausgezeichnete Kaffee wird im Hochland von Chiapas rund um den Naturreservate El Triunfo von Kleinbauern angebaut, die ausschließlich in ökologisch ausgerichteten Genossenschaften organisiert sind.Die Anbauregion ist von der vulkanischen Bergkette Sierra Mariscal geprägt. Die bergige Heimat der Kaffeepflanzen Arabica ist von den Stürmen des Pazifiks abgeschirmt und dennoch regen- und sonnenreich. Die eisenreichen, vulkanischen Böden dieser Region sind ideal für den Anbau von hervorragendem Kaffee, der auf 1500 bis 1900m hohen Lagen kultiviert.Die Ernte erfolgt natürlich selektionsmäßig in Handarbeit. Ebenso sorgfältig ist die strenge Qualitätskontrolle, bevor der Rohkaffee exportiert wird. Er hat die Güteklassifizierungen SHG (strictly high grown), also ausschließlich Hochlandkaffee und EP (european preparation), eine für den europäischen Markt optimierte Aufbereitung.Der Kaffee ist sowohl in Europa, wie auch auf dem US-Markt und in Asien BIO-zertifiziert. Zu den zertifizierenden Organisationen zählen:IMO (EG-Öko-Verordnung)NaturlandOCIA (Organic Crop Improvement Association International / USA)JAS (Japan)Bird Friendly (der Bird Friendly Standard ist einer der strengsten untern den Umweltnormen, der durch Drittparteien zertifiziert wird)Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Brasilien | Doce Diamantina | Cerrado Minas Gerais
Der "süße Diamant" - Doce DiamantinaIn der savannenreichen Region Cerrado, im südwestlichen Bundesstaat Minas Gerais gedeiht dieser "süße Diamant", der Doce Diamantina-Kaffee. Die Cerrados liegen zwischen Amazonien, Atlantikwäldern und dem Pantanal. Sie ist die größte Savannenregion in Südamerika. Unter den trockenen Graslandschaften und Gebüschen findet man große Säugetiere wie z.B. Jaguare, Ameisenbären und Riesengürteltiere. Hunderte von Vogelarten, darunter die rotbeinigen Seriema, der vom Aussterben bedrohte Spixara und viele mehr, finden Schutz in dieser Region. Es gibt hier über 10.000 Pflanzenarten, von denen fast die Hälfte nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.Die Cerrado-Region wird seit über 50 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, so dass die Farmer und Kooperativen eng zusammen arbeiten. Strenge Kontrollen und ständige Überwachung der Verarbeitungsschritte garantieren eine konstant sehr gute Qualität. Die Aufbereitung erfolgt "natural". Die reifen Kirschen werden in der Sonne getrocknet und dabei kontinuierlich gewendet.Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Kolumbien Supremo CO2-entkoffeiniert
Unser Kolumbien Supremo-Kaffee ist von exzellenter Qualität und stammt aus dem Hochland rund um Medellín im Departamento Antioquia. Die kleinen, familiengeführten Plantagen liegen auf bis zu 2000m über dem Meeresspiegel, so dass eine langsame Reifung der Kaffeekirschen garantiert ist. Die Ernte erfolgt natürlich in Handarbeit, mehrmals während einer Erntesaison.Die Entkoffeinierung des Rohkaffees erfolgte mittels der CO2 – Methode. Dieses Verfahren ist relativ aufwendig und kostenintensiv, dafür aber das Ergebnis absolut qualitativ. Es wurde im Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr erfunden und ist derzeit das Einzige, das auch für BIO-Kaffes zugelassen ist. Der Geschmack des gerösteten Kaffees entspricht ohne nennenswerte Abstriche demjenigen von koffeinhaltigen Kaffee.Ein ausgewogener, mittelkräftiger Kaffee mit einer milden Säure und vollem Geschmack – trotz des Entkoffeinierungsprozesses. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.Unser Kommentar zum Thema Entkoffeinierung:In der industriellen Kurzzeit-Kaffeeröstung (Massenproduktion) wird überwiegend Dichlormethan zum Entkoffeinieren verwendet - die günstige Variante also und "bedenkliche", so unsere Meinung. Der Stoff ist sehr giftig und wahrscheinlich krebserregend. Dichlormethan gilt als „technischer Hilfsstoff“, der einem Lebensmittel zugefügt und später wieder entfernt wird. Technisch unvermeidbare Spuren können dabei im Lebensmittel verbleiben. Die vorgeschriebene Höchstmenge beträgt zwei Milligramm pro Kilogramm gerösteter Kaffee. Im Gegensatz zu Zusatzstoffen müssen technische Hilfsstoffe nicht im Zutatenverzeichnis stehen und auch nicht mit der Menge gekennzeichnet werden. Unsere Meinung: gesetzlich vorgeschriebene Höchstmengen von Giftstoffen in Lebensmittels sind immer moralisch bedenklich, insbesondere, wenn diese ganz vermeidbar sind.Die Kaffeerösterei Docklands-Coffee bietet ausschließlich CO2-entkoffeinierten Kaffee an.
Papua-Neuguinea | Sigri Estate | Western Highlands
Sigri EstateDer Ursprung des Kaffeeanbaus auf Papua-Neuguinea liegt um etwa 1927, als die Kaffeesamen des Jamaica Blue Mountains-Kaffees auf die Insel geschmuggelt und angepflanzt wurden.Die Sigri-Plantage liegt im Whagi Valley in der Provinz Western Highlands auf einer Höhe von etwa 1300-1900m. Die einzigartigen klimatischen Bedingungen unterhalb des Äquators eignen sich hervorragend für den Kaffeeanbau. Die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Auf dem Sigri Estate wurden strenge Vorschriften zum Schutz der Fauna eingeführt.Darüber hinaus gehört es zur Selbstverständlichkeit, sich an sozialen Projekten zu beteiligen. Sigri Estate unterstützt Gemeindeaktivitäten, Schulen, Kirchen und medizinische Einrichtungen. Für die Kaffeepflücker stehen kostenlose Gesundheitsversorgung und Wohnmöglichkeit zur Verfügung und deren Kinder natürlich kostenlose Schulbildung.Der Kaffee ist durch seinen samtigen Körper, ausgewogene Säure, fruchtigen Aromen und zitrusartigen Abgang einfach beeindruckend. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Panama | Garrido´s Estates | Boquete District MicroClimate
Kaffeespezialität aus der berühmten Anbauregion BoqueteIm Westen des Landes, etwa 500km von Panama-Stadt entfernt, in der Boquete-Region, herrschen perfekte Bedingungen für den Anbau hochwertiger Kaffeesorten. Eine atemberaubende Vulkanlandschaft mit dem Vulkan Barú, dem höchsten Berg des Landes mit einer Höhe von 3.477 m ü.M., spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die mineralstoffreichen Vulkanböden der Kaffeeplantagen, die Anbauhöhe von 1500-1750 m ü.M., teilweise sogar auf den Vulkanhängen aufwärts bis etwa 2200 m ü.M. und ein gemäßigtes Klima mit ständigen Regenfallen und vorhersehbaren Trockenperioden hat die Region zwischen dem atlantischen und pazifischen Ozean weltberühmt gemacht. Die Kaffeebauer in Panama haben diese Fakten bereits vor Jahrzehnten erkannt, denn als ein kleines Land gegenüber den Kaffeenachbarn Brasilien und Kolumbien konnten sie sich einzig und allein durch die Qualität abheben.Wir beziehen unseren Boquete-Kaffee von Garrido Estate, einem Familienunternehmen, das sich auf Kaffeespezialitätenkonzentriert und den Anbau in Mischkulturen bevorzugt. Die Kaffeepflanzen wachsen unter schattenspendenden Grapefruit- und Orangenbäumen. Niedrige Temperaturen auf den Anbauhöhen verlangsamen das Reifen der Kaffeekirschen, womit eine exzellente Kaffeequalität erreicht wird. Als natürliches Düngemittel werden das Fruchtfleisch und Kaffeeschalen verwendet. Die Ernte erfolgt in aufwendiger Handarbeit, wobei jeweils nur die reifen Kirschen gepflückt werden.Charakteristische Cuping-Noten umfassen insbesondere Zitrusfrüchte mit blumigen und dezenten kräuterartigen Nuancen. Dieser feinwürzig-süßer Kaffee hat eine angenehme milde Säure mit einem vollmundigen, sehr cremigen Mundgefühl. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Kenia | Mount Kenya Selection
Kaffees aus Kenia gehören zu den besten, die auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Es werden fast ausschließlich Arabica-Kaffees angebaut, die vom "Kenya Coffee Board", einer Art nationaler Kaffeebörse, weltweit verkauft werden. Deutschland und Amerika sind zur Zeit die Hauptabnehmer kenianischer Kaffees, da diese eine überaus feine Säure besitzen und sich damit wunderbar für hochwertige Spitzenmischungen ("Blends") eignen. Der Hauptanbau erfolgt überwiegend durch Kleinbauern, die ihre Ernte bei den Sammelstellen (Kooperativen) zur Qualitätsbeurteilung und zum Kauf abgeben. Die Kaffees werden von der Sammelstelle gewaschen und anschließend an die Vermarktungsgenossenschaft weitergereicht. Diese Vermarktungsgenossenschaft stellt die Kaffees dem "Kenya Coffee Board" vor, welche dann durch den Versand von Mustern versucht, Käufer zu finden. Die kenianische Regierung nimmt den kaffeeanbau sehr ernst; es ist z.B. verboten, Kaffeebäume auszureißen oder zu beschädigen. AnbaugebietDas Mount-Kenya-Massiv stellt für die afrikanische Flora und Fauna einen bemerkenswert artenreichen Lebensraum dar. Das tropisch-feuchte Hochgebirgs-Klima lässt einzigartige Pflanzenarten gedeihen. Große Niederschlagsmengen (es regnet an rund 200 Tagen im Jahr) und die fruchtbaren vulkanischen Böden am Fuß des Massivs bieten für den Kaffeeanbau hervorragende Bedingungen. Während der Bereich oberhalb von 3200m Höhe zum Mount-Kenya-Nationalpark gehört, werden rund um das Bergmassiv bis ca. 1900m ü.M. Premium-Kaffeesorten angebaut. Es werden ausschließlich tiefrote Kaffeekirschen per Hand geerntet. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indonesien | Gayo Highlands | Sumatra Mandheling BIO
MANDHELING COFFEE BIO/ORGANICSeitdem Mitte des 17-ten Jahrhunderts die ersten Kaffeepflanzen von den Niederländern nach Sumatra eingeführt wurden, sind sie ein fester Bestandteil der reichen Vegetation der Insel. Die beeindruckende Vulkanlandschaft prägt das Bild Sumatras. Auf den Berghängen in Höhen bis zu 1650 m ü.M. gedeihen die Arabica-Kaffeebäume auf diesen fruchtbaren vulkanischen Böden. Diese weisen eine hohe Konzentration an Spurenelementen und gleichzeitig perfekte Wasserspeicherkapazität. Bei idealen klimatischen Bedingungen, im Schatten der Riesenbäume, die oft 80m Höhe übersteigen, reifen die Kaffeekirschen und entwickeln ihre charakteristischen Nuancen.Mandheling ist die traditionelle Marktbezeichnung für Kaffee, der in der Region um den Toba-See in Nord-Zentral-Sumatra angebaut wird. Grade 1 ist die höchste Qualität des Kaffees aus der Mandheling-Region.Eine Besonderheit dieses Kaffees ist seine traditionelle, komplizierte Aufbereitung und Verarbeitung – die so genannte „Giling Basah“-Methode, durch die typisch vollmundige und wilde Aromen entstehen. Dabei werden zunächst die Kaffeekirschen gepulpt (die Bohnen von der Fruchtschale getrennt), wobei die Fruchtfleischreste nicht wie üblich, mittels Fermentation im Wasser zersetzt werden. Im nächsten Schritt wird stattdessen das Fruchtfleisch durch manuelles Abreiben im Sand entfernt. Unter freiem Himmel erfolgt mehrere Tage die natürliche Trocknung und erst dann werden die spröde gewordenen Pergamentschalen abgeschält. Sowohl die Ernte, wie auch die sehr ungewöhnliche Verarbeitungsform erfolgt in aufwendiger Handarbeit und führt zu einem exotischen Geschmackserlebnis, um höchsten Ansprüchen gerecht zu werden – ein Premiumprodukt aus Indonesien.Mit seinem kräftigen Körper, dezenten kräuterartigen Nuancen und starke Zendernoten weist dieser Kaffee eine ungewöhnlich große Fülle an Aromen. Sein würziger Geschmack, fruchtig im Abgang, begleitet von nur wenig Säure, harmonisiert hervorragend. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indonesien | Java Blawan Coffee Estate | Ijen Plateau
Qualitäts-Arabica von der "Gewürzinsel" JavaDie Insel Java ist ein sehr fruchtbares Land, reich an natürlichen Ressourcen und bekannt für seine exotischen Produkte, daher auch „Gewürzinsel“ genannt. Charakteristisch für Java sind vor allem die zum Teil noch aktiven Vulkane und blau leuchtende Kraterseen.Die Kaffeeplantagen sind im äußersten Osten der Insel historisch verwurzelt. Blawan Estate ist eines von fünf großen Anwesen in der Region, die aus der niederländischen Kolonialzeit stammen. Der Kaffeehandel reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Nachdem sich der Kaffeeanbau und Handel von Java aus in die anderen Provinzen Indonesiens ausbreitete, wurde erstmals 1712 die erste Ernte nach Amsterdam exportiert. Unser Java Blawan wird auf dem Ijen Plateau angebaut. Das Anbaugebiet erstreckt sich von 800 bis zu 2000m über dem Meeresspiegel, allerdings wachsen die meisten Kaffeepflanzen auf etwa 1800m ü.M. Kaffees von der Insel Java werden im Gegensatz zu Sumatra und Sulawesi nass verarbeitet.Das Geschmacks- und Aromaprofil von Java KaffeeDas vorherrschende feuchtwarme, beinahe tropische Klima und die nährstoffreichen Vulkanböden verleihen dem Java-Typica ein besonderes Aroma. Eine saubere Tasse mit niedrigem Säuregehalt und dennoch recht kräftig und würzig. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien | Kalledevarapura Estate | Karnataka Chikmagalur
Kalledevarapura Estate liegt an den malerischen Bababudan-Bergen im Distrikt Chickmagular (Bundesstaat Karnataka) und wird von den bekannten Western Ghats, einem Touristenparadies, eingenommen. Die Farm wurde bereits um das Jahr 1865 von den Briten gegründet und wird seit 1950 von der Familie Shankar bewirtschaftet. Die Plantage ist eine polykulturelle Waldfarm und befindet sich auf einer Höhe zwischen 1150 bis 1400m über dem Meeresspiegel. Die Kultivierung erfolgt ohne Einsatz von Pestiziden, Herbiziden oder synthetischen Düngemitteln. Während der Erntezeit von Dezember bis März werden jeweils nur die reifen Kaffeekirschen per Hand gepflückt. Den Mitarbeitern der Farm steht kostenlose Unterkunft zur Verfügung. Das Anwesen bietet auch medizinische Einrichtungen, Mutterschaftsleistungen sowie eine Kinderkrippe und Schule. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.
Indien Monsooned Malabar | Karnataka Malabar Coast
Monsooning Kaffee von der Malabar-Küste!Der erste Blick auf die Bohnen des Rohkaffees der Arabica Sorte Monsooned Malabar hat schon viele Kaffeeliebhaber verwundert. Es fällt sofort auf, dass bei diesem Kaffee die Bohne keine grünliche Farbe aufweisen. Sie sind sehr hell, größer und wesentlich leichter als übliche Rohbohnen.Er ist im Aroma und Geschmack etwas Besonderes, denn seine Aufbereitung erfolgt völlig anders als bei anderen Kaffees. Die Gründe dafür liegen in der Transportgeschichte von Kaffee.Monsooning AufbereitungIm 17. Jahrhundert war der Transport von Kaffee vor allem eines – Zeit raubend. Die Route der Segelschiffe nach Europa führte um das Kap der Guten Hoffnung und dauert fast ein halbes Jahr. Während der monatelangen Überfahrt transportierte man die Kaffees bzw. Kaffeebohnen in Holzkisten. Sie waren zwangsläufig der feuchten salzigen Seeluft ausgesetzt und nahmen viel Feuchtigkeit auf.Durch die dabei ablaufenden chemischen Prozesse veränderten sie nicht nur ihren ursprünglichen Geschmack, sondern verloren auch ihre grüne Farbe. Sie wurden strohartig gelb. Bei den Europäern galten diese Bohnen als sehr exklusiv und waren ausgesprochen beliebt. Moderne Schiffe und der Suez Kanal verkürzten die Transportzeit deutlich auf ca. 18-20 Tage. Gleichzeitig war dies zeitlich für den Kaffee zu kurz für die bisherigen Veränderungen. Er schmeckte plötzlich anders. Kaffeeliebhaber wollten jedoch ihren Kaffee wie bisher trinken und vermißten den gewohnten Geschmack.Aufgrund dieser Nachfrage wurde versucht, die Geschmacksveränderungen des Kaffees während des Transportes mit den Segelschiffen, durch eine spezielle Aufbereitung nachzuempfinden.Die früheren Fermentationsprozesse während des Transportes, werden heute kontrolliert nochmals nach der Trocknung durch erneutes Befeuchten der Bohnen in Gang gesetzt.Zwar beeinflusst die Catimor-Varietät, eine Kreuzung zwischen Timorkaffee und Caturra, den Kaffee ganz ähnlich, aber leider nur in geringem Maße. Ein vergleichbares Ergebnis erbringt nur Monsooning Kaffee, eine spezielle Reifemethode, die an der Küste von Malabar praktiziert wird. Sie dauert bis zu vier Monate. Mittlerweile wurde dort diese Technik zu einem aufwändigen Veredelungsverfahren perfektioniert.Die Kaffeekirschen werden geschält und als Pergamino bzw. Pergamentkaffee auf dem Boden offener Lagerhallen in dünnen Schichten zur Trocknung ausgebreitet. Dabei sind die Kaffeebohnen den regenfeuchten, warmen Monsunwinden ausgesetzt. Die „rohen“ Bohnen quellen langsam auf, verändern sich farblich bis zu einem hellen Gelb und entwickeln ihre einzigartigen, intensiven Geschmackseigenschaften. Erst nach einer weiteren Auslese der Kaffeebohnen kommen diese für den Transport zur Abfüllung in die traditionellen Kaffeesäcke.Monsooned Malabar Kaffee hat einen etwas schweren Körper, extrem wenig Säure und ist dadurch mild. Trotz ihrer Milde verfügt der Kaffee über einen feinwürzigem Geschmack und volles Aroma. Nussig-vegetale Noten, vereint mit dezenten schokoladigen Nuancen begeistern mit ganz eigener Charakteristik.