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Kaffee aus Nicaragua: Arbeiter bei der Aufbereitung der Kaffeekirschen, Ernte, Verarbeitungsanlage, Fruchtconvert, Frischfrucht, Konservierungslinie

Kaffee aus Nicaragua

Autor: Heiko Kahlisch | 5.4.2026


Der Kaffee aus Nicaragua besitzt als typischer Arabica komplexe Aromen. Er weist Noten von Schokolade, Karamell und eine feine Säurestruktur auf. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in Jinotega, Matagalpa und Nuevo Segovia. 

Anbauregionen und Terroir für Kaffee in Nicaragua

Das mittelamerikanische Land bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Kaffee. Vulkanische Böden, Höhenlagen zwischen etwa 800 bis 1.900 Meter in einem subtropischen Klima liefern die Basis für hochwertigen Arabica.

In Nicaragua liegen bedeutende Kaffeeanbaugebiete im nördlichen Hochland. Die Bedingungen dort sorgen für eine langsame Reifung der Kirschen und ein komplexes Tassenprofil.

  1. Jinotega
    Eine der höchstgelegenen Regionen, aus der rund 65% der gesamten Kaffeeproduktion Nicaraguas stammen. Bekannt für feinwürzige, leicht nussige Kaffees mit feiner Säure.
  2. Matagalpa und Nuevo Segovia
    Hochlandregionen um ca. 1.200 Meter mit fruchtigen, ausgewogenen Kaffees, die oft als „Hochlandkaffee“ vermarktet werden.
  3. Madriz und Segovia Plateau
    Regionen mit vulkanischen Böden (Tierras Volcánicas), in denen aromatisch-süße Kaffees mit Noten von Schokolade, Karamell, Toffee und gerösteten Nüssen entstehen.
Anbaugebiete für Kaffee in Nicaragua auf einer Karte, Kaffee, Nicaragua, Kartenbild, Region, Trop_., Nuevo Segovia

Nicaragua: Sorten und Verarbeitung des Kaffees

In Nicaragua dominiert Arabica-Kaffee mit klassischen Varietäten wie Bourbon, Caturra, Catuai, Pacamara und Maragogype. Der Großteil der Produzenten sind Kleinbauern. Sie bauen den Kaffee oft in Mischkulturen und unter Schattenbäumen an.

  1. Varietäten
    Bourbon, Caturra, Catuai, Pacamara und Maragogype stehen für aromatische, teils besonders großbohnige Kaffees mit ausgeprägtem Körper.
  2. Anbauweise
    Rund 95% der Erzeuger sind Klein- oder Mikroproduzenten, die häufig ohne schwere Maschinen arbeiten und die Kirschen per Hand selektiv pflücken. Durch den geringeren Einsatz chemischer Mittel entsteht oft biologischer Kaffee, der häufig auch zertifiziert wird.
  3. Verarbeitung
    Viele nicaraguanische Kaffees werden gewaschen aufbereitet und anschließend in der Sonne getrocknet. 
Getränk, Getränk, Getränk
Nicaragua | Maragogype Superior | Farm Laguna Verde MicroClimate

Maragogype Superior Kaffee von der Mikroklima-Farm Laguna VerdeWir beziehen unseren Maragogype Superior aus Nicaragua von der Farm Laguna Verde, die seit Jahren für  konstant hervorragende Qualität bekannt ist. Die Kaffeepflanzen wachsen auf nährstoffreichen Böden vulkanischen Ursprungs, in Gebirgslagen zwischen 1300-1400m ü.M.MicroClimateDie Farm Laguna Verde liegt im Cerro Arenal Naturreservat im Departement Matagalpa und verfügt über ein einzigartiges Mikroklima, das während der Erntezeit über 60 % des Tages in Nebel gehüllt ist. Das bedeutet, dass die Farm sich selbst beschattet" und nicht viele Schattenbäume benötigt.Die seltene Arabica Varietät MaragogypeDer Maragogype-Kaffee (auch "Elefantenbohnen" genannt) gehört zu den weniger bekannten Kaffeesorten, wird aber von Feinschmeckern für sein besonders mildes Geschmacksbild und den geringen Säuregehalt sehr geschätzt. Die vergleichsweise selten angebaute Kaffeepflanze, deren Kaffeekirschen bis zu 40% größeres Volumen als die der anderen Arabicas erreichen, wird auf den Plantagen leider zunehmend vernachlässigt oder ganz aufgegeben, da deren Ernte deutlich geringer ausfällt.Ursprünglich wurde diese Kaffeesorte im Umland der brasilianischen Hafenstadt Maragojipe entdeckt und bis in die Gegenwart konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob sich bei Maragogype-Kaffee um eine vorsätzliche Kreuzung zwischen Arabica und Liberica handelt oder diese aber eine Folge von zufälliger Mutation entstanden ist.Unabhängig davon ist dieser Kaffee eine außergewöhnliche Spezialität, sehr weich und samtig ist, mit einer komplexen Geschmacksvielfalt. Bereits beim Mahlen entfaltet sich ein angenehmes, vollfruchtiges Aroma. Ein samtiges, cremiges Mundgefühl mit kakaoartigen Abgang beeindruckt.

Inhalt: 0.5 Kg (40,00 € / 1 Kg)

Varianten ab 3,60 €
Regulärer Preis: 20,00 €
Getränk, Kaffee
Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega | Cerro El Arenal

Finca La Orquidea im Naturschutzreservat Cerro El ArenalDie Finca La Orquidea ist unglaublich gepflegt und vollständig in die umliegende Natur eingebettet. Etwa 80% der Farmfläche befindet sich auf geschütztem Berggebiet, das zum Naturschutzreservat Cerro El Arenal gehört. Das Hochmassiv liegt zwischen den Städten Matagalpa und Jinotega. Im Norden grenzt es an den Apanás-See, im Osten an den oberen Tuma-Fluss, im Süden an das Matagalpa-Tal und im Westen mit den Tälern von Jinotega und Parsila.Der Farmbesitzer Arjen Roersma kam vor einigen Jahren nach Nicaragua, um an Wasserprojekten zu arbeiten. Wie viele andere, so auch er verliebte sich in das Land und blieb dort. Mit der kleinen, sehr gepflegten Finca La Orquidea betreibt er ein Öko-Tourismus-Unternehmen in Matagalpa und lebt zusammen mit seiner Frau in den ruhigen Bergen von Aranjuez.Das Hauptziel der Farm ist es, die natürliche Vielfalt des Gebiets zu erhalten und ein Gleichgewicht zwischen einer qualitativ hochwertigen Kaffeeernte und der Harmonie mit der natürlichen Umgebung und ihrer wilden Fauna zu finden.Der Kaffeeanbau begann auf einer Fläche von etwa vier Hektar als Hobby. Die relativ geringen Erträge wurden an die umliegenden, regionalen Restaurants und Cafés verkauft. Eine ertragsreiche Ernte jedoch veränderte alles und vor allem die Qualität des Rohkaffees überzeugte auf internationaler Ebene.In der Zwischenzeit ist Arjen Roersma auf dem Weg neue Sorten und Varietäten anzupflanzen, die Infrastruktur der Nassmühle zu verbessern und viele weitere Vorhaben stehen auf dem Plan. Auch die Fläche der Farm hat sich mittlerweile auf 17 Hektar erhöht, hauptsächlich agrarökologisch geschützter Waldgebiet.Eines hat sich aber im Laufe der jungen Farmgeschichte nicht geändert:  das Selbstverständnis für den Schutz des Ökosystems des umliegenden Reservates Cerro El Arenal mit seinem biologischen Reichtum an Fauna und Flora. Trotz der wirtschaftlichen Aspekte hat der Umweltschutz absolute Priorität und wird von allen Landbesitzern sowie Bewohnern des Naturschutzgebietes streng befolgt.Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht, denn die Mengen dieses Kaffees aus dem tropischen Nebelwald Nicaraguas sind nur begrenzt verfügbar. Die Aroma- und Geschmacksnoten sind Röstprofil-abhängig.

Regulärer Preis: Ab 21,20 €
Getränk, Getränk
Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega | Cerro El Arenal

Nicaragua | Finca La Orquidea | Jinotega Cerro El Arenal – Einzigartiger SpezialitätenkaffeeMit dem Nicaragua Finca La Orquidea aus der Region Jinotega Cerro El Arenal entführen wir dich in die Berge Nicaraguas: ein charaktervoller Kaffee aus sorgfältig gepflegten Arabica-Bohnen, der durch sein blumiges Aroma und seine fruchtigen Nuancen begeistert – ideal für alle, die Spezialitätenkaffee mit klarer Herkunft schätzen.Herkunft & RöstungDie Bohnen dieses Spezialitätenkaffees stammen von der Finca La Orquidea im Naturschutzgebiet Cerro El Arenal in der Region Jinotega, Nicaragua – einer außergewöhnlichen Anbaulandschaft zwischen den Tälern von Jinotega und Matagalpa mit reicher Flora und Fauna. Hier widmet sich der Farmbesitzer Arjen Roersma dem ökologischen Kaffeeanbau auf agrarökologisch geschütztem Gebiet und sorgt für ausgewogene Qualität über alle Prozessschritte hinweg. Die Sorte ist sortenreiner 100 % Arabica aus der Varietät Red Catuai und wird in kleinen Chargen für höchste Bohnenqualität geröstet. Geschmack & ZubereitungUnser Nicaragua Finca La Orquidea Kaffee begeistert im Glas mit einem ausgewogenen Körper und einer mittleren, blumig-aromatischen Säure. Die Tasse zeigt ein feines Geschmacksprofil mit Noten von Bergamotte, Magnolia, Marzipan, Papaya und weißer Schokolade, das im Zusammenspiel eine elegante und facettenreiche Aromatik ergibt. Diese Bohnen eignen sich hervorragend für klassische Zubereitungen:Handfilter & Pour-OverAeroPressFrench PressVollautomatChemex und Bayreuther KanneFür wen dieser Kaffee ideal istDer Nicaragua Finca La Orquidea Jinotega Cerro El Arenal Kaffee spricht Genießer an, die Wert auf Spezialitätenkaffee mit klarer Herkunft und differenzierten Aromen legen. Durch sein feines, florales Profil und die mittlere Säure ist er perfekt für alle, die einen nuancierten Kaffee mit Charakter suchen.

Inhalt: 0.07 Kg (42,86 € / 1 Kg)

Regulärer Preis: 3,00 €

Nicaragua: Sorten und Verarbeitung des Kaffees

In Nicaragua dominiert Arabica-Kaffee mit klassischen Varietäten wie Bourbon, Caturra, Catuai, Pacamara und Maragogype. Der Großteil der Produzenten sind Kleinbauern. Sie bauen den Kaffee oft in Mischkulturen und unter Schattenbäumen an.

  1. Varietäten
    Bourbon, Caturra, Catuai, Pacamara und Maragogype stehen für aromatische, teils besonders großbohnige Kaffees mit ausgeprägtem Körper.
  2. Anbauweise
    Rund 95% der Erzeuger sind Klein- oder Mikroproduzenten, die häufig ohne schwere Maschinen arbeiten und die Kirschen per Hand selektiv pflücken. Durch den geringeren Einsatz chemischer Mittel entsteht oft biologischer Kaffee, der häufig auch zertifiziert wird.
  3. Verarbeitung
    Viele nicaraguanische Kaffees werden gewaschen aufbereitet und anschließend in der Sonne getrocknet. 

Geschmacksprofil: So schmeckt Nicaragua-Kaffee

Er schmeckt sprichwörtlich "...wie man sich eine richtig gute Tasse Kaffee vorstellt!“. Rund, vollmundig und doch angenehm mild. Seine typische Sensorik reicht von Schokolade und Karamell bis hin zu fruchtigen und nussigen Nuancen.

  • Häufige Aromen
    Karamell, Vollmilchschokolade, Toffee, geröstete Nüsse, gelegentlich Papaya, Orangenschale, eine leichte Honignote.
  • Körper und Säure
    Voller, komplexer Körper mit dezent-präsenter, aber nicht aufdringlicher Säure und natürlicher Süße.
  • Tassencharakter
    Je nach Region und Röstgrad von ausgewogen und mittelkräftig, bis zu elegant-fruchtig. Ein Allrounder für alle Zubereitungsarten und Espresso.


Autor Heiko Kahlisch | Docklands Coffee

Autor: Heiko Kahlisch
Wie in so vielen Gründergeschichten wurde aus einer Leidenschaft mehr als nur ein Hobby. Heiko erfüllte sich 2014 einen Traum. Er gründete die Kaffeerösterei Docklands Coffee. Seitdem werden dort aus fast 100 Sorten hochwertige Bohnen langsam und schonend im Trommelröster geröstet.

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